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Denkmäler in der Gemeinde Elsdorf

Die Gemeinde Elsdorf verfügt über eine Reihe von bemerkenswerten Denkmälern, zu denen es hier ein paar Informationen und Fotos gibt.

Sittarder Hof

Toreinfahrt zum Sittarder Hof

Toreinfahrt zum Sittarder Hof

Der "Sittarder Hof" - Herrenhaus mit architektonischem Baumgarten - war ehemals Besitztum des Aachener Textilfabrikanten Matzerath, Schwiegervater von Valentin Pfeifer, Partner des Zuckerfabrikanten Eugen Langen.

Zunächst bescheidener Gutshof mit Versuchsfeldern; 1910 Neubau und Anlage eines Landschaftsparks (architektonischer Baumgarten), Bau eines Wirtschaftshofes, anstelle einer zuvor abgerissenen Anlage errichtet.

Repräsentativer, burgartiger Gutshof mit Wirtschaftsgebäuden und separat liegendem Herrenhaus in einem Landschaftspark mit neubarocken Schmuckformen.

Gut Richardshoven

Toreinfahrt Gut Richardshoven

Toreinfahrt Gut Richardshoven

500 Meter westlich von Niederembt und 2,5 Kilometer östlich von Oberembt liegt in der Niederung des Finkelbachs das Haus Richardshoven. Die einstmals das Gut umgebenden Wassergräben sind an der West- und Südseite noch deutlich sichtbar. Die Gräben sind verfüllt und am Haupthaus mit in die Gartenanlage einbezogen.

Das Haupthaus aus dem 17. Jahrhundert - Ankersplinte an dem charakteristischen Vierkantturm zeigen die Jahreszahl 1667 - wird von in diesem Jahrhundert modernisierten Wirtschaftsgebäuden in Form eines unregelmäßigen Vierecks umschlossen. 1099 wird ein Richard von Embe bezeugt, nach dem der Hof benannt sein soll. 1364 erscheint ein Godart von Richardshoven in den Quellen. In den folgenden Jahrhunderten befinden sich verschiedene Adelsfamilien im Besitz des Gutshofes. Seit 1820 gehörte Richardshoven der Familie Bayer.

Haus "zur Löv"

Die sog. Löv in Oberembt

Das Laubenhaus in Oberembt, "Löv" genannt

Das zweigeschossige Fachwerkhaus in Ecklage zur Kirche entstand 1664 als Laubenhaus. Es ist das einzige im Rhein-Erft-Kreis erhaltene Laubenhaus, eines im Rheinland besonderen Gebäude-Typs des 17. Jahrhunderts.

Burghaus Stammeln

Burg Stammeln bei Heppendorf

Burg Stammeln bei Heppendorf

Die ehemals von Wasser umschlossene Burganlage datiert in ihrem Baubestand aus dem 16. Jahrhundert mit späteren Veränderungen und einem größeren Umbau gegen Ende des 19. Jahrhunderts in neu-romanischen Formen. Die Anlage war ursprünglich von einem Wassergrabensystem emschlossen.

Der älteste Teil aus dem späteren 16. Jahrhundert umfasst die beiden Flügel des westlichen Winkels mit zwei Ecktürmen, einem runden im Westen und einem quadratischen im Süden. Reste eines leicht vorkragenden Wehrgangs mit Schießscharten sind erhalten. Das Obergeschoss des Vierkantturms hat ein Kreuzgewölbe, Kamin und Abortanlage. Die Trakte der östlichen Hälfte sowie die gebäudeteile des großen Wirtschaftshofes wurden um 1900 neu erbaut.

Gut Brockendorf mit Hofkapelle

Gut Brockendorf

Gut Brockendorf

Gut Brockendorf wird im Jahr 1116 als Besitz der Abtei St. Pantaleon in Köln erstmalig erwähnt. Die Reste des im Mittelater entstandenen Grabensystems sind noch erkennbar. Brockendorf ist seit 1809 in Privatbesitz, das Wohnhaus 1818 inschriftlich datiert. Über dem Eingang befindet sich ein wappenstein mit der Inschrift: "Jahr 1818 von W. Meller und G. Felder".

Das "Weiße Haus" in Niederembt

Weißes Haus

Das "Weiße Haus" in Niederembt

Eines der herausragenden historischen Bauwerke in Niederembt ist das "Weiße Haus".




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