Stadt Elsdorf (Druckversion)
Autor: Christian Schulz
Artikel vom 25.10.2017

Museumsverein Elsdorf präsentiert Bildkalender 2018

Der Museumsverein Elsdorf hat seinen neuen Bildkalender für das Jahr 2018 herausgebracht

Gemäß dem Vereinsmotto „Vergangenheit sichtbar machen. Gegenwart erleben.“ hat der Museumsverein nun im dritten Jahr in Folge einen Bilderkalender aufgelegt.
Nach dem in den letzten beiden Jahren historische Gebäude und Orte in der Stadt Elsdorf thematisch im Vordergrund standen, widmet sich der Verein nun Persönlichkeiten, die die Entwicklung von und das Leben in Elsdorf geprägt haben.
Die Portraitzeichnungen stammen von Gerd Michael Pütz aus Berrendorf.
Der Künstler hat die einzelnen Portraits im Stil des sogenannten „Hyper-realistic-drawing“ erstellt. Hierbei entstehen die Zeichnungen nach Fotovorlagen. Grundkonturen, wie z.B. die Stellung der Augen, der Nase und des Mundes werden mittels Lichtkastens auf Zeichenpapier übertragen. Anschließend werden die Feinstrukturen ausgearbeitet. Neben Druck-Bleistiften kommen dabei Radiergummi und Wattestäbchen für die Wischtechnik zum Einsatz.

Im Bildkalender befinden sich Portraits von Friedrich Wilhelm Noll, Valentin Pfeifer, Jakob Maybaum, Hanns Carl Alfred Thurn, Johann Heinrich von Reuschenberg, Dr. Roland Daniels, Alois Randerath, Heinrich Wolff, Carl Eugen Langen, Adolf Schindling sowie Christian und Josef Mertens.
Jedes Bild enthält eine ausführliche Beschreibung der „Elsdorfer Persönlichkeit“.
Der Kalender im DIN A 4-Format kann zum Preis von 12,50 € bei folgenden Verkaufsstellen erworben werden:


Foto Servos
Köln-Aachener-Straße 92
50189 Elsdorf

Modehaus Peters
Köln-Aachener-Straße 142
50189 Elsdorf

Lotto Wirtz
Giesendorfer Straße 2
50189 Elsdorf-Berrendorf

Museumsverein Elsdorf e.V.
Wolfgang Säger
Telefon: 02274  90 34 844
E-Mail: kontakt(@)museumsverein-elsdorf.de


Informationen über den Verein
Der im Jahr 2013 gegründete Museumsverein Elsdorf hat sich zur Aufgabe gemacht, das Interesse für die lokale Geschichte der Stadt Elsdorf und der zu ihr gehörenden Ortsteile zu fördern und zu pflegen. Dazu gehören unter anderem das Sammeln historisch bedeutsamer Dokumente, Bilder, Fotos, Schriftgut und Einrichtungsgegenstände des täglichen Gebrauchs, handwerkliche Produkte, Werkzeuge, Maschinen und andere Gegenstände, die die Geschichte der Stadt Elsdorf dokumentieren.
Das Ziel ist die Einrichtung eines Museums in dem die Sammlung einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden kann.

Weitere Informationen zum Museumsverein finden Sie unter www.museumsverein-elsdorf.de

Pressekontakt:
Museumsverein Elsdorf e.V.
Daniel Hamm
(Schriftführer und Pressewart)
Tel.: 0173 2 80 61 48
E-Mail: daniel.hamm(@)museumsverein-elsdorf.de    

 

Informationen zu den zu sehenden Bildern

Friedrich Wilhelm Noll (*21.09.1860  +20.01.1937)
Seine erste Anstellung als Lehrer bekam Noll in Satzvey/Obergarzem. Danach kam er nach Elsdorf und wurde Rektor an der Elsdorfer Volksschule (heute Arnoldusschule). Noll interessierte sich sehr für Geschichte, er liebte die Natur und konnte gut zeichnen. Seine Erfahrungen und Kenntnisse stellte er in dem Buch „Heimatkunde des Kreises Bergheim“ (1912/1914) zusammen. Seine Aufzeichnungen galten lange als verschollen. Sie wurden 1973 von Herrn Van Sint Feyth wiederentdeckt.

Valentin Pfeifer (*22.12.1837  +14.11.1909)  
Valentin Pfeifer wurde in Düren geboren. Er studierte in Berlin Philosophie sowie in Bonn Ökonomie. 1865 wurde er Mitgesellschafter im Unternehmen seines Vaters Emil. Er gründete mit seinem Vater und C.E. Langen am 19. April 1870 die Zuckerfabrik in Elsdorf. Lange Zeit leitete er den landwirtschaftlichen Bereich der Zuckerfabrik. Unter anderem führte er im Herbst 1871 die erste Rübenkampagne in Elsdorf ein.

Heinrich Wolff (*15.09.1843  +24.09.1924)
Heinrich Wolff war ein typischer Baumeister des späten 19. Jahrhunderts. Das Werk dieses „Meisters der Alltagsarchitektur“ ist besonders vielschichtig und umfangreich. Er entwarf von Wasserschlössern bis zu Industriebauten (z.B. die Zuckerfabrik Elsdorf) über Arbeiterhäuser (in Elsdorf „Auf dem Driesch“, „Eisenbahnstraße/Am Rott“) und Villen (Haus Etzweiler), Kirchen, Bahnhöfe, Rathäuser (Grevenbroich) und Schulen (Giesendorf, Berrendorf, Garsdorf) alles, was es um die Jahrhundertwende an Aufträgen zu bewältigen galt. Er war nicht nur Bauunternehmer sondern auch Architekt.



Informationen über den Künstler Gerd Michael Pütz
Gerd Michael Pütz wurde am 26.9.1962 in Düren geboren. Er wuchs auf dem Bauernhof seiner Eltern bzw. Großeltern im Elsdorfer Ortsteil Tanneck auf. Heute lebt er in Elsdorf-Berrendorf.
Nach dem Abitur (1981) machte er eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann und arbeitete einige Jahre in verschiedenen Unternehmen, teilweise in führender Position.
Im Jahr 1991 entschloss sich Gerhard Michael Pütz, seinem Leben eine neue Perspektive zu geben. Er bewarb sich an der Kölner Fachhochschule für den Studiengang Design und schaffte es unter die besten zehn von 2000 Bewerbern. 1995 schloss er das Studium als Diplom-Designer ab.
Von 1996 bis 2001 arbeitete er als Junior Art-Direktor bei einer Werbeagentur in Elsdorf-Heppendorf. Heute arbeitet er als technischer Zeichner und Projektleiter bei einer Consulting-Firma für Umwelt- und Verfahrenstechnik in Elsdorf-Berrendorf.
Zu seinen Hobbys zählen neben der Archäologie – hier besonders die Steinzeit – die Brieftaubenzucht und natürlich das Zeichnen. Seit 2007 hat er sich auf den Stil des sogenannten Hyper-realistic-drawing spezialisiert.

http://www.elsdorf.de/index.php?id=55&no_cache=1&L=0