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Autor: Christoph Hoischen
Artikel vom 12.04.2018

Kritik trotz vollster Unterstützung

Stadt ist enttäuscht über Vorwürfe des Gewerbeverbundes

Gebührenbefreiungen, verkaufsoffene Sonntage nach Wunsch, gemeinsame Veranstaltungen – trotz umfangreicher Unterstützung durch die Stadt Elsdorf hat der Gewerbeverbund in dieser Woche die wahrscheinliche Absage der Märkte der Stadt Elsdorf angelastet. Begründet wurde dies mit den auferlegten Sicherheitsbestimmungen. Dabei wurde lediglich als einzige wesentlich geänderte Auflage eine ausreichende Absperrung der beiden Hauptzufahrten verlangt; diese wäre bereits mit einem auf der Straße platzierten größeren Fahrzeug (beispielsweise ein „Sprinter“ / Kastenfahrzeug wie er häufig bei Umzügen genutzt wird) erfüllt.

Abgesehen von den Schulen oder Vereinen, die sich im Rahmen des Marktes präsentieren, ist der Großteil der Marktteilnehmer auf einen kommerziellen Zweck ausgerichtet, so dass ein kommerzieller Veranstalter auch Sicherheitsfragen beantworten und die Kosten der Sicherheit tragen muss. „Aufgrund der zahlreichen Vorkommnisse in der Vergangenheit sollte ein jeder Veranstalter hierfür sensibilisiert sein und nicht erst durch Auflagen der Stadt diese Fragen beantworten. Schließlich ist ein Veranstalter für die Sicherheit der Besucher verantwortlich“, so Stadtkämmerer Hubert Portz, in dessen Fachbereich auch das Ordnungsamt fällt. „Den schwarzen Peter lassen wir uns nicht zuschieben. Wer mit einer Veranstaltung Geld verdienen möchte, muss auch Geld für Sicherheitsfragen aufbringen. Im vorliegenden Fall sind es auch überschaubare Summen. Die Kosten soll ja niemand alleine tragen, sondern können beispielsweise auf die Schultern der zahlreichen Marktteilnehmer verteilt werden. Häufig besitzen die Marktteilnehmer aber auch solche Fahrzeuge, so dass noch nicht einmal Fahrzeuge hierfür zusätzlich angemietet werden müssten.“

Die gleichen Auflagen werden nach Rückfrage bei der Stadt Bergheim auch dort bei vergleichbaren Veranstaltungen gelten.

Bereits in den vergangenen Monaten hat die Stadt Elsdorf dem Gewerbeverbund mehrfach Unterstützung angeboten und das Gespräch zu den Vertretern des Gewerbeverbundes gesucht. Auch weiterhin hält die Stadt das Gesprächsangebot aufrecht, um gemeinsam Lösungen zu finden. „Eine Fortsetzung der Märkte und ein lebendiges Angebot in Elsdorf ist schließlich im Interesse aller Elsdorferinnen und Elsdorfer“, so Portz weiter.

Doch zuvor hatte die Stadt Elsdorf dem Gewerbeverbund umfangreiche Unterstützung zukommen lassen, damit der Gewerbeverbund als Veranstalter der Märkte gute Bedingungen vorfindet. So wurden dem Gewerbeverbund Gebühren für die Festsetzung (Aufstellung von Ständen) und für die Sondernutzungserlaubnis erlassen, um unnötige Kosten zu vermeiden. In weiteren Bereichen, wie etwa den verkehrlichen Anordnungen oder der Gebührenordnung zur Straßenverkehrsordnung („Absperrungen“), ist die Stadt verpflichtet eine Gebühr zu erheben. Hierbei wurde stets die kleinstmöglichste Summe beziffert.

Insbesondere aber die Terminwünsche zu den „verkaufsoffenen Sonntagen“, die mit den Marktterminen einhergehen, wurden durch die Stadt stets genehmigt und umgesetzt nach den Wünschen des Gewerbeverbundes.

Dies ermöglicht dem Gewerbeverbund im Rahmen der „verkaufsoffenen Sonntage“ zusätzliche Öffnungszeiten, zusätzliche Kunden und zusätzliche Einnahmen.

Wie eine erfolgreiche Unterstützung des Gewerbeverbundes aussehen kann, wurde im Oktober 2017 bewiesen. Die erstmalige Leistungsmesse der Stadt wurde mit dem Bauernmarkt des Gewerbeverbundes kombiniert, so dass beide Veranstaltungen wie auch Aussteller und Besucher hiervon profitierten.

Wassenberg, Robert

Fachbereich 1 / Abteilung 1.10

Öffentlichkeitsarbeit und Kultur

Raum: 215

Gladbacher Straße 111
50189 Elsdorf

02274 709-133
02274 709-326
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