Aktuelle Mitteilungen - Neues aus dem Rathaus
- Erste Leistungsmeile beim diesjährigen Elsdorfer Bauernmarkt - Interessierte Firmen gesucht -
- Übergabe der Pokale für die Zweit- und Drittplatzierten beim diesjährigen Schießen der Bruderschaften
- Sommerferien in der Gemeindebücherei
- Dichtheitsprüfung der privaten Abwasserleitungen
- Nistkästen für Fledermäuse
- Gemeindekasse zieht um
- Schultour-Sportabzeichen im Elsdorfer Stadion
- Aktionstag "Wir verschönern unsere Gemeinde"
- Die kommunale Betreuung der unter Dreijährigen braucht Unterstützung durch Bund und Land
- Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen für die zukünftige Stadtbibliothek haben begonnen
- Haushalt 2010 - Ergebnisplan
- Haushalt 2010 - Finanzplan
- Telefonische Befragung der Bürgerinnen und Bürger zur Lebensqualität und Ortsentwicklung in der Gemeinde Elsdorf
- Das Freibad öffent seine Pforten
- "Wir werden Sie vermissen"
- Bildung eines Seniorenbeirats
- "Entdeckungsreise - was in mir steckt"
- Haushaltssatzung der Gemeinde Elsdorf für das Jahr 2010 beschlossen
- Plakatausstellung zum Weltwassertag "Nitrat im Grundwasser" im Rathaus der Gemeinde Elsdorf
- Koordinierungsstelle Ehrenamt gebildet
- DSL-Übertragungstechnik in Elsdorf-Heppendorf
- Breitbandversorgung im ländlichen Raum
- Haushalt 2010
- Eröffnungsbilanz der Gemeinde Elsdorf zum 1. Januar 2008
- Stellungnahme von Bürgermeister Wilfried Effertz zu den Einlassungen der FDP im Rundblick vom 08.01.2010
- Gebührenspiegel
- Satzungsänderungen in der Gemeindebücherei
- Neuer Freizeitweg
- Demnächst neuer Radweg
- Der Bürgermeister informiert
- Katholisches Jugendzentrum Elsdorf (Juze)
- Konjunkturpaket II
- Stadtrechte für Elsdorf
- Lärm-Aktionsplanung Elsdorf
- Grünes Telefon/Meldung von Umweltbelastungen
- Beratung der Deutschen Rentenversicherung
- Aktuelle Mitteilungen aus dem Rundblick
Erste Leistungsmeile beim diesjährigen Elsdorfer Bauernmarkt - Interessierte Firmen gesucht -
Beim diesjährigen Elsdorfer Bauernmarkt soll es erstmals eine Leistungsmeile geben, die gemeinsam vom Gewerbeverbund Elsdorf e.V. und der Gemeindeverwaltung organisiert wird.
In unmittelbarer Anknüpfung an den Standort des Bauernmarktes soll Unternehmen die Möglichkeit gegeben werden, sich und ihre Produkte aus- und vorzustellen.
Durch die Integration der Leistungsmeile in den Bauernmarkt wird eine große Besucheranzahl an den Firmenständen erwartet.
Die Unternehmen sind für den Standaufbau und -abbau sowie die Beschmückung und Gestaltung selbst verantwortlich.
Seitens der Gemeindeverwaltung werden für den zur Verfügung gestellten öffentlichen Raum keine Standgebühren erhoben.
Veranstaltungstermin ist Sonntag, 10. Oktober 2010 zwischen 11.00 Uhr und 18.00 Uhr.
Interessierte Unternehmen können sich bei der Gemeindeverwaltung, Frau Fähnle-Schmidt, Telefon: 02274/709-330 oder bei Herrn Meuser, Telefon: 02274/709-327 melden.
Übergabe der Pokale für die Zweit- und Drittplatzierten beim diesjährigen Schießen der Bruderschaften
Die St. Sebastianus Schützenbruderschaft richtete am 09.04.2010 das diesjährige Schießen der Bruderschaften der Gemeinde Elsdorf um den Bürgermeister-Pokal aus.
Nachdem der Bürgermeisterpokal für den ersten Platz bereits an die Giesendorfer Schützen überreicht wurde, übergab der Bürgermeister nun am 15.07.2010 den Pokal für den Zweitplatzierten, Herrn Fey von der St. Sebastianus und Aloysius Schützenbruderschaft Oberembt und den Pokal für den Drittplatzierten, Herrn Schlösser von der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Elsdorf.
Sommerferien in der Gemeindebücherei
In den Sommerferien bleibt die Gemeindebücherei Elsdorf vom 26.07. - 15.08.2010 geschlossen. In den übrigen Wochen können zu den gewohnten Öffnungszeiten Medien entliehen und zurückgebracht werden.Dichtheitsprüfung der privaten Abwasserleitungen
Gemäß § 61a Landeswassergesetz NRW müssen bei bestehenden privaten Abwasserleitungen Dichtheitsprüfungen bis spätestens 31.12.2015 durchgeführt werden.
Geprüft wird dabei die gesamte Kanalanschlussleitung, d.h. die Grundstücksanschlussleitung sowie die Hausanschlussleitung einschließlich der Grundleitungen unter dem Haus.
Die Abwasserleitungen müssen dicht sein, um einerseits zu verhindern, dass Boden und Grundwasser verunreinigt werden und zum anderen, dass Grundwasser und Erdreich in die Kanalisation eintreten.
Letztlich wird auch verhindert, dass Klärwerke durch Fremdeinträge unnötig belastet werden.
Informationsbroschüren sowie eine Liste der Sachkundigen für Dichtheitsprüfung privater Hausanschlüsse liegen an der Infotheke im Rathaus aus.
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Informationsbroschüre
(pdf-Datei / 590.29 KB)
Nistkästen für Fledermäuse
Am Mittwoch, dem 23.06.2010 herrschte große Aufruhr an der Eugen-Langen-Realschule in Elsdorf, als die Elsdorfer Feuerwehr mit ihrem Löschzug "MultiStar" vorfuhr. Die beiden Feuerwehrmänner, Hauptbrandmeister Norman Epping und sein Unterbrandmeister Guido Kamp brachten unter Mithilfe der Schulhausmeister und unter Applaus vieler Schüler ca. 1 Stunde lang 11 Nistkästen für Fledermäuse an der Sporthalle an. Die zuvor in einem Unterrichtsprojekt der Biologie-Arbeitsgemeinschaft angefertigten Nistkästen sollen den Naturschutz in Elsdorf unterstützen. Nun hoffen alle Beteiligten auf baldigen Einzug der kleinen, nachtaktiven Säugetiere.
Gemeindekasse zieht um
Im Zuge der Vorbereitungen zur Stadtwerdung und der damit verbundenen Umbau- und Umzugsmaßnahmen wird nun auch die Gemeindekasse neue Räume beziehen.
Ab 15. Juli wird die Gemeindekasse nunmehr im 2. Obergeschoss, Zimmer 220 bis 222 anzutreffen sein.
Schultour-Sportabzeichen im Elsdorfer Stadion
"Auf die Plätze, fertig, los" - diese Ansage hörte man vergangene Woche Dienstag auf der Laufbahn des Elsdorfer Stadions, als erstmalig das Schultour - Sportabzeichen hier bei uns stattffand.
Bei diesem sportlichen Ereignis nahmen insgesamt knapp 200 Schüler und Schülerinnen der Erich - Kästner - Schule Esch, Eulenschule Berrendorf, katholischen Grundschule Elsdorf und der Martin - Luther - Förderschule mit dem Ziel, das Sportabzeichen verliehen zu bekommen, teil.
Abgenommen wurden die drei leichtathletischen Disziplinen Lauf, Weitsprung und Ballwurf.
Der Wettergott meinte es an diesem Tag fast zu gut mit den Sportlern, denn bei diesen hohen Temperaturen und Sonne ohne eine Wolke am Himmel fiel es dem ein- oder anderen bestimmt nicht leicht, seine persönliche Höchstleistung zu erreichen.
Letztendlich waren aber alle erfolgreich und auch der Spaß, der an solchen Veranstaltungen nicht fehlen darf, kam nicht zu kurz.
Dass das Schultour - Sportabzeichen, dessen Veranstalter der Kreissportbund Rhein - Erft ist, dieses Jahr in Elsdorf stattfinden konnte ist dem Stadt - Sportverband - Elsdorf und ganz besonders Herrn Bell und Herrn Reinke zu verdanken.
Ohne ihr Engagement und dem Einsatz vieler tatkräftiger Mitglieder der ASG Elsdorf und des TTC Esch wäre dies nicht möglich gewesen.
Weitere Unterstützung erfuhr diese Sportaktion auch durch die Barmer GEK und die Kreissparkasse Köln.
Das Schultour - Sportabzeichen ist eine große Bereicherung für unsere Kinder und Jugendlichen, sich selbst zu erfahren und über ihre Grenzen hinaus zu wachsen.
Wir freuen uns schon jetzt auf eine Fortsetzung im nächsten Jahr!
Aktionstag "Wir verschönern unsere Gemeinde"
Unter diesem Motto veranstaltet die Gemeinde Elsdorf in Zusammenarbeit mit der Gemeindejugendfeuerwehr und dem Bauhof der Gemeinde Elsdorf am 25.09.2010 ab 10 Uhr eine etwa zweistündige Säuberungsaktion von Parks, Anlagen und Gehwegen im Gemeindegebiet Elsdorf.
Gemeinsam wollen wir unsere Heimat verschönern und das Miteinander fördern. Dabei steht nicht nur das Ergebnis im Vordergrund, sondern auch die Freude daran, sich allein oder in einer Gruppe für andere oder eine Sache freiwillig und ehrenamtlich einzusetzen.
Ihr Ende soll diese Aktion in einem geselligen Beisammensein bei Speis und Trank finden.
Anmelden können sich alle Vereine, Gruppen, Initiativen und Schulklassen. Herzlich willkommen ist aber auch jede/-r einzelne/-r Elsdorfer Bürgerin und Bürger.
Um frühzeitig mit der Planung beginnen zu können, bitten wir, dass sich Interessierte bis einschließlich 15.07.2010 anmelden bei der Gemeindeverwaltung Elsdorf, Frau Fähnle-Schmidt, Gladbacher Straße 111, 50189 Elsdorf.
Telefonische Anmeldungen bitte unter 02274/709-330.
Wir hoffen auf eine hohe Teilnehmerzahl, denn vom Miteinander lebt eine Gemeinde.
Mit freundlichen Grüßen,
gez. Wilfried Effertz
- Bürgermeister -Die kommunale Betreuung der unter Dreijährigen braucht Unterstützung durch Bund und Land
Laut Mitteilung des Städte- und Gemeindebundes NRW vom 10.06.2010 macht sich die Finanzkrise auch in der frühkindlichen Förderung bemerkbar.
Erfahren die Kommunen in NRW künftig keine Unterstützung mehr durch Bund und Land, so werden diese ab 2013 dem Rechtsanspruch auf Betreuung für Kinder ab dem ersten Lebensjahr nicht mehr genügen.
Der Soester Bürgermeister und Präsident des Städte- und Gemeindebundes NRW Dr. Eckhard Ruthemeyer erklärte, dass "insbesondere die gesetzliche Verankerung des Rechtsanspruchs die Ausgangslage signifikant verändert hat, sodass der 2007 von Bund und Ländern geschätzte Bedarf an Betreuungsplätzen für maximal 35 Prozent eines Jahrgangs deutlich überschritten wird."
Dr. Ruthemeyer erklärte weiter, dass erwartet wird, "dass sich der Bund auch bei Überschreitung des bislang festgelegten Versorgungsgrades mit einem Drittel an den Kosten beteiligt. Hierfür benötigen wir die Unterstützung des Landes."
Der Präsident fordert, dass die Bundesmittel für die frühkindliche Betreuung den Kommunen direkt und vollständig zugeleitet werden, anstatt vom Landeshaushalt vereinnahmt zu werden.
Des Weiteren könne die Betreuung für die unter Dreijährigen nur dann erweitert und ausgebaut werden, wenn das Land die Kommunen in ihrem Vorhaben unterstützt.
Neu- und Umbauten, die im Zuge der Betreuungsangebote für die unter Dreijährigen getätigt werden müssen, wirken sich zwangsläufig auch auf die Betreuung der über dreijährigen Kinder aus.
"Möglichkeiten der Refinanzierung bestehen aber nur für den Bereich der unter Dreijährigen, sodass die Kommunen bereits jetzt diese gewaltigen Kosten allein schultern müssen", betonte Ruthemeyer.
Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen für die zukünftige Stadtbibliothek haben begonnen
Im Zuge der Stadtwerdung und der damit einhergehenden Umstrukturierung der Räumlichkeiten haben nun auch die Bauarbeiten für die zukünftige Stadtbibliothek begonnen.
Pünktlich zum planmäßigen Baubeginn am 07. Juni wurden am Nebengebäude des Schulzentrums erste Erdarbeiten vollzogen.
Der Neubau der zukünftigen Stadtbibliothek wird auf einer Stahlbeton-Bodenplatte errichtet, bekommt ein Aluminiumdach und wird mit einer Glasfassade geschmückt.
Diese Glasfassade soll für viel Licht im Innenraum des Neubaus sorgen. Daneben hält diese Fassade aber auch im Winter die Kälte ab und schützt im Sommer vor zu viel Hitze.
Unterstützt in ihrem Zweck wird die Glasfassade durch einen mitten auf der Baustelle befindlichen Ahornbaum, der glücklicherweise erhalten bleiben kann.
Die Erdgeschossräume der Hauptschule werden nach Mauerdurchbrüchen an den Neubau angegliedert. Zugunsten des Neubaus verzichtet die Hauptschule auf zwei Klassenräume und tritt diese an die Stadtbibliothek ab.
Die Räume im Altbau werden mit einer neuen Beleuchtung und EDV-Installation ausgestattet. Zudem werden neben Anstricharbeiten auch die Bodenbeläge erneuert und die WC-Anlage saniert.
Nach Aussage der zuständigen Hochbauingenieurin Frau Daniela Abou-Zeid sollen alle Bauarbeiten bis Mitte Oktober fertig gestellt sein, so dass dann die zukünftige Stadtbibliothek ihre neuen Räumlichkeiten beziehen kann.
Der Stadtbibliothek stehen dann anstelle der bisher 220 Quadratmeter knapp 400 Quadratmeter zur Verfügung.
Insgesamt belaufen sich die Kosten für den Umbau und die Erweiterung auf ca. 250.000,- Euro. Hinzukommen dann noch etwa 80.000,- Euro für neue Einrichtungsgegenstände.
Telefonische Befragung der Bürgerinnen und Bürger zur Lebensqualität und Ortsentwicklung in der Gemeinde Elsdorf
Das infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH in Bonn führt eine Studie zur zukünftigen Entwicklung der Gemeinde Elsdorf durch. Ziel der Untersuchung ist es, die Vorstellungen der Bürgerinnen und Bürger über die zukünftige Entwicklung von Elsdorf kennen zu lernen, die Erkenntnisse zu bündeln und als Orientierungshilfen für Verwaltung und Politik zur Verfügung zu stellen.
In diesem Rahmen werden die Elsdorfer Bürgerinnen und Bürger anhand einer telefonischen Repräsentativbefragung noch vor den Sommerferien zu ihren Einstellungen und Erwartungen bezüglich der derzeitigen und zukünftigen Situation der Gemeinde Elsdorf befragt. Von Mitte Juni bis Mitte Juli sollen insgesamt 500 Personen im Alter ab 16 Jahren an dieser telefonischen Studie teilnehmen, deren Auswahl nach einem Zufallsverfahren stattfindet.
Neben der Bevölkerung kamen im letzten Winter in Elsdorf auch bereits Vertreter von Unternehmen, Vereinen, sozialen Einrichtungen, Verwaltung, politischen Fraktionen sowie der Kirchen zu entsprechenden Sachverhalten zu Wort.
Für die Aussagekraft der Untersuchung ist eine rege Beteiligung entscheidend, da ein möglichst breites Bild der Bevölkerungssicht gewonnen werden soll. Für die Bürgerinnen und Bürger eröffnet sich mit der Teilnahme außerdem die Möglichkeit zur Mitwirkung bei dieser zukunftsweisenden Fragestellung.
Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern möchten infas, die Gemeinde Elsdorf sowie der Auftraggeber der Studie, RWE Power AG, bereits vorab ganz herzlich danken. Weitere Informationen zum infas Institut finden Sie auf der Website www.infas.de.
Das Freibad öffent seine Pforten
Erfreulicherweise öffnet das Freibad wie geplant am morgigen Samstag, 15. Mai für die Badesession 2010 seine Pforten.
Insgesamt zehn Wochen waren mehrere Bauhofmitarbeiter und das Freibadteam der Gemeinde Elsdorf am Arbeiten, damit sich die Besucher des Freibades Elsdorf wohlfühlen und ein paar Stunden der Entspannung finden können.
Aufgrund der jährlich wiederkehrenden Sanierungsanstriche und der damit verbundenen laufenden Ausgaben, wurde dieses Jahr das Sprungbecken erstmalig gefliest.
Insgesamt wurde eine Fläche von rund 375 m² erneuert.
Nun steht einem Sprung vom 10-Meter-Turm nichts mehr im Wege.
Aber nicht nur diese Attraktion des Freibades, sondern auch die Wasserrutsche mit einer Länge von 82 Metern und einer Höhe von 8 Metern sowie die Jet-Strom-Anlage und der Kleinkindbereich mit Planschbecken und Wasserspritztieren sind nicht nur ein Anziehungsmagnet für die Elsdorfer Bürgerinnen und Bürger. Auch Badegäste aus dem Raum Düren und Jülich kommen immer wieder gerne zu uns.
Insgesamt verfügt das Freibad Elsdorf über 2000 m² Wasserfläche, einer großen Liegewiese und einem Kinder-Fun-Bereich.
Unsere Bademeister mit ihrem gesamten Team stehen den Badegästen stets bei allen Wünschen und Fragen zur Seite und sorgen zuverlässig für einen reibungslosen Badeaufenthalt.
Das Freibad öffnet wochentags um 8.30 Uhr und am Wochenende um 9.30 Uhr. Kassenschluss ist an allen Tagen um 18.00 Uhr.
"Wir werden Sie vermissen"
Verabschiedung zweier langjähriger Mitarbeiter -
Vergangene Woche Mittwoch wurden der Bauamtsleiter der Gemeinde Elsdorf, Herr Schmitz und der Ratsbüroleiter, Herr Fischer in ihren wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.
Neben vielen Kolleginnen und Kollegen sind nicht nur berufliche Wegbegleiter und Familienangehörige, sondern auch der ehemalige Gemeindedirektor Peter Tirlam und der frühere Bürgermeister Harald Schröder zu dieser feierlichen Stunde in den Sitzungssaal des Rathauses gekommen.
Herr Fischer begann seine Ausbildung 1966 beim damaligen Kreis Bergheim und trat am 01.12.1975 seinen Dienst bei der Gemeinde Elsdorf als Mitarbeiter des Hauptamtes an. Knapp zwei Jahre später wurde er zum stellvertretenden Hauptamtsleiter ernannt.
Nachdem Herr Fischer die Leitung des Bürgermeisterbüros und die Aufgaben des Pressesprechers übertragen bekam, fungierte er letztlich bis zu seinem Ausscheiden als Leiter des Ratsbüros.
Herr Fischer wirkte maßgeblich bei der Neuorganisation der Verwaltung mit.
Herr Schmitz begann seine Ausbildung am 01.12.1966 bei der Gemeinde Elsdorf. Ebenso wie Herr Fischer war auch er anfangs Verwaltungslehrling mit späterer Ernennung zum Inspektoranwärter und Ernennung zum Amtinspektor z.A.
Seine berufliche Karriere begann Herr Schmitz als Sachbearbeiter und stellvertretender Amtsleiter des Ordnungsamtes. Daneben fungierte er auch als Standesbeamter.
Nachdem er als Abteilungsleiter und stellvertretender Amtsleiter in das Bauamt wechselte, ist er schließlich am 01.08.1988 als Amtsleiter des Bauamtes bestellt worden, in dieser Funktion er bis zu seinem Ausscheiden tätig war.
Unter seiner Führung sind viele Projekte entstanden und verwirklicht, insbesondere die Umgestaltung der Köln-Aachener-Straße, des Freibades und der Festhalle, aber auch die Erschließung verschiedener Bau- und Gewerbegebiete und die Einrichtung vieler verkehrsberuhigter Zonen im Wohngebiet.
Nicht zu vergessen ist in jüngster Zeit der Neubau eines Altenheimes.
Das imposanteste Projekt war jedoch die Umsiedlung der Ortschaften "Etzweiler" und "Gesolei".
Im Rahmen rechtlicher Bedingungen hat Herr Schmitz besonderen Wert darauf gelegt, dass die menschlichen Aspekte berücksichtigt wurden.
Er war nicht für die betroffenen Bürger, sondern auch für die Vertreter von Rheinbraun ein verlässlicher Verhandlungspartner und hat die Interessen der Gemeinde gut vertreten und konnte somit optimale Ergebnisse erreichen.
In einer sehr bewegenden Verabschiedungsrede betonte Bürgermeister Effertz, dass es kein üblicher Abschied sei, da beide Mitarbeiter stets durch ihre wichtigen Maßstäbe, die sie in ihrer Arbeit gesetzt haben, in unseren Gedanken sein werden.
"Man werde sie vermissen", so Effertz, "nicht nur wegen ihrer enormen Fachkompetenz, sondern auch besonders wegen ihrer menschlich souveränen Art, die alle sehr geschätzt haben."
Für die über 40-jährige Tätigkeit für die Gemeinde Elsdorf bedankte sich der Bürgermeister nicht nur in seinem Namen, sondern auch im Namen des Rates ganz herzlich und aufrichtig bei Herrn Fischer und Herrn Schmitz.
Die Dienst- und Arbeitsauffassung sowie die Begeisterung für die tägliche Arbeit hatte Vorbildfunktion für die Kolleginnen und Kollegen, die dadurch stets motiviert wurden.
Ein sehr persönliches Anliegen des Bürgermeisters war es zu betonen, dass beide Mitarbeiter ihn in politischen Auseinandersetzungen stets unterstützten und ihm loyal gegenüber standen.
Er konnte sich immer auf sie verlassen und hätte beide noch gern länger in der Verwaltung gehalten.
Bürgermeister Effertz ist sich sicher, dass beide Herren ihren neuen Lebensabschnitt genauso hervorragend meistern werden, wenn sie das praktizieren, was sie über 40 Jahre lang für die Gemeinde Elsdorf getan haben, und wünscht ihnen auf diesem neuen Weg alles Gute. "Sie werden die neue Situation genauso offensiv angehen, wie Sie es während ihrer Dienstzeit gehalten haben. Mit guten Ratschlägen kann ich mich daher zurückhalten", so der Bürgermeister.
Bildung eines Seniorenbeirats
- Interessenten gesucht -
Das soziale Engagement von Senioren und Seniorinnen gewinnt immer mehr an Bedeutung, besonders vor dem Hintergrund des demographischen Wandels. Viele Senioren und Seniorinnen zeigen eine hohe Bereitschaft, ihre Kompetenzen und Lebens- und Berufserfahrungen für das Gemeinwohl ein zu setzen und wollen sich aktiv an der Gestaltung von Gesellschaft und Politik beteiligen.
Diesen Prozess aufgreifend haben sich Bürgermeister und Rat der Gemeinde Elsdorf für die Bildung eines Seniorenbeirats ausgesprochen und bitten alle interessierten Bürgerinnen und Bürger um aktive Teilnahme.
Seniorenbeiräte stellen ein wichtiges Bindeglied zwischen Politik, Verwaltung und den älteren Menschen unserer Gesellschaft dar und sichern somit die aktive Beteiligung unserer älteren Mitbürger und Mitbürgerinnen am kommunalen Geschehen. Durch diese Institution ist es möglich, die einzelnen Interessen unserer Senioren und Seniorinnen zu vertreten, Probleme und Missstände besser zu erfahren, und dadurch ihre bestehende Lebenssituation aufrecht zu erhalten oder zu verbessern. Sie stellen somit eine besonders wichtige Form des freiwilligen, bürgerschaftlichen Engagements dar und arbeiten unabhängig von Politik und Verwaltung als Sachwalter der Interessen der älteren Menschen.
Die hauptsächlichen Beteiligungsfelder des Seniorenbeirats liegen im Sozial- und Jugendbereich, aber auch in Bau-, Planungs- und Verkehrsangelegenheiten sowie im kulturellen Bereich.
Mit Blick auf die Bildung eines ständigen Seniorenbeirats soll zunächst eine Initiativgruppe ins Leben gerufen werden, um - mit Unterstützung der Gemeindeverwaltung - die ersten Aufbauschritte leisten zu können. Interessierte Bürger und Bürgerinnen der Gemeinde Elsdorf, die 60 Jahre und älter sind, und sich mit Überzeugung und Herz ehrenamtlich für ihre älteren Mitbürger und Mitbürgerinnen engagieren möchten, können sich im Rathaus der Gemeinde Elsdorf bei Frau Fähnle-Schmidt, Telefon-nummer: 02274/709-330 bis einschließlich 31.05.2010 melden.
"Entdeckungsreise - was in mir steckt"
- Projektwoche 2010 zur Suchtprävention -
"Entdeckungsreise - was in mir steckt" - so lautete das diesjährige Motto der Projektwoche, die von den Sechstklässlern der Eugen-Langen-Realschule, der Reuschen-Bergschule und der Martin-Luther-Schule in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt gestaltet wurde. Im Rahmen der Suchtprävention erarbeiteten die Schüler in einzelnen Workshops verschiedene Themen, deren Ergebnisse am Ende dieser Projektwoche in einer Abschlussfeier, die vergangenen Freitag in der Aula des Schulzentrums stattfand, vorgestellt wurden. Die Projektwoche hatte für jeden das im Angebot, was er schon immer einmal machen wollte. Die Workshops reichten vom Sport über Kochen bis hin zum Malen, aber auch die Musik kam nicht zu kurz. Nicht nur die voll besetzte Aula, sondern auch der tosende Beifall des Publikums, den die Akteure für ihre Darbietungen ernteten, sprachen für den großen Erfolg der Abschlussfeier. Herr Mücke, der Rektor der Eugen-Langen-Realschule hofft, dass auch in künftigen Jahren die Durchführung der Projektwochen so erfolgreich ist. Die Schulleitung ist über die Ergebnisse und den reibungslosen Ablauf sehr erfreut und wird diese Projekte auch weiterhin unterstützen. Zu verdanken sind diese Projektwochen nicht nur den Schülern, ohne deren Engagement so etwas gar nicht möglich wäre, sondern ganz besonders Frau Stahlke von der Eugen-Langen-Realschule, die dieses Projekt nun schon im 14. Jahr begleitet, und Frau Gatzen und Frau Ünal von der Reuschenberg-Schule, die seit 2 Jahren ih-re Unterstützung einbringen.
Haushaltssatzung der Gemeinde Elsdorf für das Jahr 2010 beschlossen
Einstimmig hat der Rat der Gemeinde Elsdorf mit Beschluss vom 20.04.2010 die Haushaltssatzung erlassen. Besonders erwähnenswert ist hierbei, dass es - im Vergleich zu anderen Kommunen - weder Steuererhöhungen noch Schließungen von öffentlichen Einrichtungen noch Kürzungen bei der Jugendarbeit gibt. Sehr positiv sei auch erwähnt, dass ein stetiger Schuldenabbau betrieben werden kann. Seitens der Aufsichtsbehörde werden mit Bescheid vom 23.04.2010 keine Aufsichtsmaßnahmen gegenüber der Gemeinde Elsdorf ergriffen. Des Weiteren hat die Aufsichtsbehörde ein verkürztes Anzeigeverfahren ausgesprochen, aufgrund dessen die Haushaltssatzung ab sofort bekannt gemacht werden darf. Somit ist die Rechtsgrundlage für die Umsetzung des Haushaltsplanes gegeben.-
zur Detailansicht
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Plakatausstellung zum Weltwassertag "Nitrat im Grundwasser" im Rathaus der Gemeinde Elsdorf
Vom 26.04. bis 07.05.2010 präsentiert die Gemeinde Elsdorf die vom Rhein-Erft-Kreis, dem Erftverband und der Landwirtschaftskammer produzierte Plakatausstellung mit dem Thema "Nitrat im Grundwasser" im Eingangsbereich des Rathauses.
Anlässlich des Weltwassertages war die Ausstellung bereits im Hause des Erftverbandes und anschließend im Kreishaus zu sehen.
Koordinierungsstelle Ehrenamt gebildet
- Ratsbüro vermittelt ehrenamtliche Tätigkeiten -
Der Ausschuss für Jugend, Schule, Soziales und Sport hat in seiner letzten Sitzung beschlossen, die Koordinierungsstelle Ehrenamt im Rathaus einzurichten. Auf Vorschlag von Bürgermeister Wilfried Effertz wird diese Aufgabe im Ratsbüro wahrgenommen. Ende 2009 wurde bei den Elsdorfer Verbänden und Vereinen der Bedarf für eine Unterstützung durch ehrenamtliche Helfer abgefragt. Zunächst haben nur 19 von insgesamt 80 angeschriebenen Vereinen geantwortet. Ergebnis war deshalb ein von der Anzahl her zwar überschaubarer aber nach der Art der benötigten Hilfe doch relativ vielfältiger Querschnitt an unterschiedlichsten Tätigkeiten. Die verantwortlichen Vertreter der Elsdorfer Verbände und Vereine, aber auch Kindergärten, Schulen, Altenheime pp., die sich bisher noch nicht gemeldet jedoch auch zusätzlichen Unterstützungsbedarf durch freiwillige Helfer haben, sind eingeladen, sich mit dem Ratsbüro in der Gemeindeverwaltung diesbezüglich in Verbindung zu setzen. Bürgerinnen und Bürger, die sich ehrenamtlich in Verbänden oder Vereinen betätigen möchten, werden ebenfalls herzlich gebeten, sich mit dem Ratsbüro in Verbindung zu setzen. Aufgrund der vorliegenden Bedarfsmeldungen kann möglicherweise eine unmittelbare Vermittlung bzw. zunächst die Aufnahme in eine Vermittlungsliste erfolgen.
Kontakt:
Gemeinde Elsdorf
Koordinierungsstelle Ehrenamt
Gladbacher Str. 111
50189 Elsdorf
Tel.: 02274/709-330 oder 332
e-mail: buergermeister@elsdorf.de
DSL-Übertragungstechnik in Elsdorf-Heppendorf
Aufruf zur Interessensbekundung an funktionstüchtiger DSL-Übertragungstechnik in Elsdorf-Heppendorf
Die Gemeindeverwaltung Elsdorf wird in den nächsten Tagen bei einer Tochtergesellschaft der Telekom AG überprüfen, ob technische Möglichkeiten bestehen, private Grundstücke an eine bestehende Gasfasernetzverkabelung im Bereich Heppendorf anzuschließen. Um die geschäftlichen Zukunftsaussichten einer flächendeckenden Anschließung an ein Netz der Glasfasertechnologie auszuloten, werden alle interessierten Bürgerinnen und Bürger in der Ortslage Heppendorf gebeten, grundsätzlich ihr Interesse an einem derartigen DSL-fähigen Anschluss zu bekunden. Hierfür stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ratsbüros,
Tel. 02274-709-330, -327, -328, -331
zur Verfügung.
Nach dem derzeitigen Stand der Planung fallen zusätzliche Anschlusskosten über die üblichen Tarifpreise von DSL-Anbietern hinaus nicht an. Die mündliche oder schriftliche Äußerung, an einem Anschluss interessiert zu sein, ist nicht verbindlich, sondern dient lediglich dazu, einen Überblick über die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für einen späteren Betreiber zu schaffen.
Breitbandversorgung im ländlichen Raum
Am 22.02.2010 wurde das Interessenbekundungsverfahren der Gemeinde Elsdorf für Tollhausen und Oberembt in media.nrw.de unter den Begriffen "Themen-Breitband-Ausschreibungen" online veröffentlicht.-
Ausschreibungstext
(pdf-Datei / 13.86 KB)
Haushalt 2010
Rund um den Gemeindehaushalt 2010 finden sie hier verschiedene Informationen.-
Haushaltsrede des Bürgermeisters
(pdf-Datei / 18.28 KB)
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Aufwendungen 2010
(pdf-Datei / 3.97 KB)
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Erträge 2010
(pdf-Datei / 3.33 KB)
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Lagebericht zur Eröffnungsbilanz der Gemeinde Elsdorf zum 01. Januar 2008
(pdf-Datei / 659.12 KB)
Stellungnahme von Bürgermeister Wilfried Effertz zu den Einlassungen der FDP im Rundblick vom 08.01.2010
Die FDP behauptet unter der Überschrift "2010: Stadt oder Stadt?" im Rundblick Ausgabe 1 / 2010, der Bürgermeister wäre bis zur Entscheidung über die Beantragung der Stadtrechte am 28. 04. 2009 im Rat der Gemeinde Elsdorf nicht bereit gewesen, eine Kosten-Nutzen-Analyse zu erstellen.Dies entspricht nicht der Wahrheit.
Bürgermeister Effertz weist darauf hin, dass vor dieser Entscheidung eine Vielzahl von Informationen auch an die Fraktionen geflossen ist, die zu ausgiebigen Beratungen in den verschiedenen Gremien geführt hat:
02.12.2008, Hauptausschuss: Detaillierte Berichterstattung mit Präsentation "Einrichtung einer Baugenehmigungsbehörde in der Gemeinde Elsdorf"
09.12.2008, Rat: Ausgiebige Diskussion
10.02.2009, Rat: Erneute ausführliche Beratung
31.03.2009, Ausschuss für Jugend, Soziales, Schule und Sport: Nochmalige Beratung
28.04.2009, Rat: Ausführliche Kostendarstellung;
anschließend einstimmiger Beschluss über die Beantragung der Stadtrechte (bei 4 Enthaltungen der FDP-Ratsmitglieder)
Über den Jahreswechsel 2008/2009 wurden allen Fraktionen mehrere Gutachten zu Informationszwecken zur Verfügung gestellt: am 17.12.2008 das Kurzgutachten GPA inkl. Kosten-Nutzen-Analyse, im Anschluss daran das "Langgutachten". Zusätzlich zu diesen Informationen und den Beratungen in den gemeindlichen Gremien wurde das Thema am 24.11.2008 und am 17.03.2009 in Fraktionsvorsitzendenbesprechungen ausführlich beraten.
Über das mit der Stadtwerdung sachlich zusammenhängende Thema "Auslagerung der Mediothek" wurden die Fraktionsvorsitzenden am 05.10.2009 informiert.
Dem Hauptausschuss wurde am 17.11.2009 bei einem Ortstermin im Schulzentrum das Projekt erläutert und eine Kostenaufstellung vorgelegt. Ähnlich wurde am 01.12.2009 der Ausschuss für Bau und Planung bei einem erneuten Ortstermin im Schulzentrum informiert. Dem Ausschuss für Jugend, Soziales und Sport wurde in seiner Sitzung am 03.12.2009 eine ausführliche Kostenaufstellung erläutert.
In der Sitzung am 08.12.2009 wurde dann der Grundsatzbeschluss zur Auslagerung der Mediothek im Rat der Gemeinde Elsdorf nach erneuter ausführlicher Beratung gefasst.
Zusammenfassend ist festzustellen, dass in den zurückliegenden fast zwei Jahren Gutachten eingeholt, Gespräche mit Kreisverwaltung und GPA geführt, Informationen aus anderen Kommunen eingeholt und etliche Rats-, Ausschuss- und Fraktionsvorsitzen-densitzungen abgehalten worden sind. Dies alles, um die Ratsfraktionen umfangreichst mit allen notwendigen Informationen zu versorgen und alle von dort gestellten Fragen beantworten zu können. Man darf nach allem ohne Übertreibung annehmen, dass eine so weitreichende Vorarbeit bei allen antragsberechtigten NRW-Kommunen ihresgleichen sucht.
Wenn die FDP wie alle übrigen Ratsfraktionen nunmehr im Besitz all dieser Informationen ist und dennoch behauptet, nicht ausreichend informiert worden zu sein, entspricht dies nicht den Tatsachen.
Wilfried Effertz
Bürgermeister
Gebührenspiegel
In dem nachstehenden Gebührenspiegel ist die Entwicklung der Gebühren und Abgaben von 2005 - 2010 dargestellt.-
Gebührenspiegel der Gemeinde Elsdorf
(pdf-Datei / 8.41 KB)
Satzungsänderungen in der Gemeindebücherei
Gemeindebücherei wird noch kundenfreundlicher
Unter anderem soll die Internetnutzung billiger werden
"Wir haben auch Leser aus anderen Kommunen, die früher in EIsdorf gewohnt haben, jetzt aber umgezogen sind. Warum sollte unser guter Service nicht auch für Nicht-Elsdorfer nutzbar sein? Elsdorfer nutzen schließlich auch die Stadtbibliothek Bergheim". Nur ein Punkt in einer Reihe von Überlegungen und Anregungen zur Optimierung der Kundenfreundlichkeit der Gemeindebücherei, den Dipl.- Bibl. Birgit Weber, die Leiterin der Bibliothek, und ihr Team in einem von der Verwaltung verfassten Satzungsentwurf einfließen ließ.
Und in der Tat! Aus der Praxis der vergangenen Jahre haben sich verschiedene Erfordernisse ergeben, die eine Satzungsänderung im Sinne eines verbesserten Service über die Benutzung der Gemeindebücherei Elsdorf notwendig erscheinen lassen.
Fortan soll, den ersten Punkt betreffend, die Gemeindebücherei in Zukunft "für jedermann offen" sein.
Auch die Verlängerungsmöglichkeiten der Leihfrist wurden erweitert. So kann zukünftig eine Verlängerung von zwei auf vier Wochen, ausgenommen bei Zeitschriften und CDs, telefonisch, per E: Mail oder über den Findus-Internetkatalog beantragt werden.
Wurde vorher das Beschädigen von Barcodeetiketten und oder Signaturschildern obligatorisch mit 2.50 € pro Exemplar dem Verursacher in Rechnung gestellt, so ist dies jetzt eine "Kann -Regelung", da nämlich natürliche Abnutzungen dem Benutzer nicht aufgebürdet werden können.
Dies gilt ebenso bei Beschädigung von MC- oder CD-Hüllen, denn diese sind von Natur aus so empfindlich, dass sie auch ohne bösen Willen durch das häufige Auf- und Zuklappen leiden. Vor allem die Zähne, die die CD halten, brechen schnell. Also kann zukünftig 1 € für eine Beschädigung verlangt werden.
Eine weitere wichtige Neuerung betrifft den Internet-Zugangsservice. Die Gebühr für die Nutzung des PC-Platzes in der Bibliothek wird von 1 € je angefangene halbe Stunde auf 50 ct gesenkt. "Die bisherige Gebühr ist mittlerweile viel zu hoch und führt dazu, dass der Internetanschluss in der Gemeindebücherei viel zu selten genutzt wird", erläutert Birgit Weber.
Im Übrigen können gewünschte Informationen ausgedruckt oder auf Datensticks gespeichert werden. Die Sticks werden auf Viren überprüft. Für Computerausdrucke wird ab der zweiten Seite eine Gebühr von 10 ct erhoben. Die erste Druckseite ist kostenlos.
Aber auch für Kinder soll etwas getan werden. Die Schüler und Schülerinnen der Elsdorfer Grundschulen arbeiten in der Schule oft mit Antolin, einem innovativen Portal zur Leseförderung von der ersten bis zur zehnten Klasse. Sie lesen ein Buch und beantworten dann auf der Homepage www.antolin.de interaktive Quizfragen zum Inhalt. Richtige Antworten werden mit Punkten belohnt. So steigert Antolin die Lesemotivation und fördert dabei das Textverständnis. Die Kinder freuen sich, wenn sie die meisten Antolin-Punkte der Klasse, der Schule oder gar des Bundeslandes erreichen. Für dieses erfolgreiche Konzept wurde Antolin mehrfach ausgezeichnet.
Die Gemeindebücherei will nun den Schülern, die zu Hause keinen Zugang zum Internet haben, an dem öffentlichen PC der Bücherei ermöglichen, die Fragen zu beantworten sowie damit Punkte sammeln zu können und somit einen Beitrag zur Leseförderung leisten. Das Arbeiten im Buchportal Antolin soll für Kinder mit Leserausweis kostenlos sein, jedoch nur für eine halbe Stunde pro Tag und Kind.
Auf einstimmige Empfehlung des Ausschusses für Kultur und Denkmalschutz beschloss der Rat der Gemeinde Elsdorf nun die Neufassung der Satzung über die Benutzung der Gemeindebücherei Elsdorf. Das Inkrafttreten wird in Kürze bekanntgegeben.
Neuer Freizeitweg
14 Kilometer neuer Freizeitweg vom Tagebau bis nach Nieder- außem
Planungen zur Neugestaltung der Abraumband- trasse werden immer konkreter
Es tut sich was in und um Elsdorf und dies nicht erst in einigen Jahren sondern schon bald: Multifunktionsgebäude (Forum) am Tagebaurand mit "Timepark", Neugestaltung der Abraumbandtrasse und die Erschließung eines interkommunalen neuen Gewerbegebietes für energiewirtschaftliche ausgerichtete Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Vorhaben, welche die Attraktivität für die Einwohner, Besucher und auch Investoren in Elsdorf erhöhen und die vom Tagebau geprägte Landschaft auch über die Braunkohle hinaus gestalten sollen.
Im Rahmen von "terra nova", einem gemeinsamen Projekt von Bergheim, Bedburg, Elsdorf und dem Rhein-Erft-Kreises mit Unterstützung von RWE Power im Rahmen der Regionale 2010, ist vor allem die Planung des grünen Freizeitweges auf der im Abbruch befindlichen ehemaligen Bandtrasse in vollem Gange.
Der 14 Kilometer lange Strecke, auch Freizeitachse oder Biosphärenband von den Planern genannt, führt von einem zukünftigen Landschafts- und Industriepark als Erholungs- und Erlebnisort am Tagebaurand ("Timepark") über Esch und Tollhausen bis Niederaußem.
Dort können die Menschen auf einem mit viel Grün und Biotopen umrandeten Asphaltweg wandern, radfahren oder skaten, ohne Straßen überqueren zu müssen. Von Elsdorfer Ortsteilen sollen mehrere Wege auf die Trasse führen.
Im Bereich der Kreuzung der K 35 mit der Bandtrasse ist die Aufstellung einer sogenannten Blue Box, eine Art Multimedia-Infopavillon, mit einem Besucherparkplatz vorgesehen. Die Zufahrt soll über den in Parallelführung zur Kreisstraße aus Richtung Gärtnerei Friedrichs verlaufenden Wirtschaftsweg erfolgen. Eine weitere Blue Box (Ausstellungsarchitektur), in der sich Besucher über die Geschichte des Braunkohleabbaus informieren können, soll im Übergang zwischen Time Park und Freizeitweg errichtet werden. Dort und auch an anderen Stellen sind zudem einige "Landschaftsfenster" mit freiem Blick in die Umgebung eingeplant.
Der konkrete Entwurf des Biosphärenbandes Abraumbandanlage für das Gemeindegebiet wurde nun im Bauausschuss mit Timo Herrmann vom beauftragten Landschaftsplaner bbz Berlin diskutiert.
Ein strittiger Punkt ist noch die Brücke in Verlängerung des Reitweges in Tollhausen. Nach den Vorstellungen der Planer soll sie abgebrochen werden. Von den Mitgliedern des Ausschusses wurde jedoch gefordert, diese zu erhalten. Insbesondere der im Plan dargestellte Neigungswinkel des abzusenkenden Wirtschaftsweges mit einem Gefälle von 11 % in unmittelbarer Nähe der bebauten Ortslage Tollhausen wurde für nicht vertretbar gehalten. Vor allem Tollhausens Ortsvorsteher und Gemeindeschiedsmann Rudolf Habrich stemmte sich heftig dagegen: "Wenn im Winter kleine Kinder bei der Steigung durch das Loch laufen, gibt es vielleicht Tote". Die Brücke sei als Fußweg der Tollhausener Schüler zur Bushaltestelle an der Gärtnerei sehr wichtig.
Herrmann sagte zu, bei Abbruch der Brücke den Zuweg in die Bandtrasse mit einem Gefälle von nicht mehr als 6 % vorzusehen, auch wenn damit zusätzlicher Flächenerwerb für die Böschungen verbunden sein sollte.
Als Alternative zur Einsparung von Unterhaltskosten für das Bauwerk wurde auch angedacht, die Brücke für den landwirtschaftlichen Verkehr zu sperren und die Nutzung auf Radfahrer und Fußgänger zu beschränken.
Planerisch könne die Brücke also bleiben, das müsse jedoch mit RWE und der Regionale verhandelt werden. Allerdings wäre dann möglicherweise Elsdorf für die Unterhaltungskosten zuständig, erklärte der Planer.
Der Ausschuss kam darin überein, dass erst einmal eine Bürgerinformation mit Ortsbesichtigung organisiert wird, um die Meinung der Anwohner zu erfahren.
Demnächst neuer Radweg
Von der Bahntrasse zum Alleenradweg
Direkter Radweg zwischen Elsdorf, Bergheim und Bedburg auf der stillgelegten Bahnstrecke Düren - Neuss
In diesem und den nächsten Jahren werden rund 350 Kilometer sichere Radwege auf stillgelegten Bahnstrecken in NRW geschaffen. Auch die Strecke von Bedburg nach Elsdorf ist als "verkehrswichtiger kommunaler Radweg" in das Handlungsprogramm, das vom Verkehrsministerium gefördert wird, aufgenommen worden. Es soll eine direkte Radwegeverbindung zwischen Elsdorf, Bergheim und Bedburg auf der stillgelegten Bahnstrecke entstehen. Ausgangspunkt in Elsdorf ist die Gladbacher Straße.
Der Vorteil für die Bahn AG als Eigentümer ist, aus der Verkehrssicherungspflicht entlassen zu werden. Der Vorteil für Radfahrerinnen und Radfahrer oder auch die übernehmenden Gemeinden ist, nahezu steigungsfreie und geradlinig verlaufende Radwege abseits der Straßen nutzen zu können und damit den Radverkehr im Rhein-Erft-Kreis noch attraktiver zu gestalten. Auch eröffnen sich neue Mobilitätschancen für alle Generationen.
Der erste Bauabschnitt der 5,1 Kilometer langen Strecke beträgt 2,7 Kilometer und ist auf Bergheimer und Elsdorfer Boden für dieses Jahr bewilligt worden.
Ursprünglich wollte der Rhein-Erft-Kreis, dass sich die drei an die Strecke angrenzenden Kommunen Bergheim, Bedburg und Elsdorf an den Bau- und Planungskosten beteiligen. Bergheim und Bedburg hatten zunächst jedoch eine Kostenbeteiligung abgelehnt.
Nach weiteren Verhandlungen mit allen Beteiligten kam es nun im Mai diesen Jahres zu einem Ergebnis und einem Vertragsentwurf. Fazit: Der für den Radweg benötigte Grunderwerb wird von den Kommunen zu ihren Lasten getätigt und der Kreis übernimmt die Bau- und Planungskosten. Der Rhein-Erft-Kreis finanziert jedoch die Kosten des Grunderwerbs vor und rechnet später die kommunalen Eigenanteile des Grunderwerbs mit den Vertragspartnern ab, sobald die Abrechnung mit dem Land NRW als Zuschussgeber erfolgt ist.
Auch für die Kosten der Unterhaltung des Radweges fanden die Beteiligten einen Kompromiss. Für die Dauer von drei Jahren ab Herstellung der Bepflanzung - Garantiedauer des Landschaftsbauunternehmers - übernimmt der Kreis die Anwuchs- und Grünpflege. Für weitere fünf Jahre nach Ablauf dieser drei Jahre sorgen die Kommunen für den Unterhalt und die Pflege der Grünflächen, jeweils auf ihrem Hoheitsgebiet. Nach acht Jahren muss die Unterhaltung der Gesamtanlage neu verhandelt werden. Bereits jetzt verpflichtet sich der Kreis, mindestens 25% der künftigen Kosten zu übernehmen.
Die Kommunen verlieren ihr Eigentum an den Teilflächen des Alleenradwegs dann, wenn die neue Kreisstraße K 38 n als Erschließungsanlage der sogenannten LEP VI Gewerbefläche fertiggestellt ist, der Radweg also als straßenbegleitende Nebenanlage der Kreisstraße weiter besteht.
Inzwischen hatte der Naturschutzbund Gründe erläutert, den Alleenradweg abzulehnen. Es seien zwischenzeitlich schützenswerte Kleinbiotope auf dem Bahnkörper entstanden. Ferner gebe es durchaus ausreichend viele Radwege, auch in der Verbindung von Bedburg nach Elsdorf. Der Beigeordnete Johannes Mies erklärte, dass man in Elsdorf auf keinen Fall großflächig in die Vegetation eingreifen wolle und das Programm für die Bepflanzung am Wegrand diesbezüglich auch noch einmal überarbeiten werde.
Wenn alles nach Plan läuft, könnte mit dem Bau des Alleenradwegs 2010 begonnen werden.
Der Ausschuss für Bau und Planung des Rates der Gemeinde Elsdorf beschloss nun "einmütig" in seiner letzten Sitzung, die Vereinbarung abzuschließen und den Bürgermeister zu beauftragen, den Grunderwerb zu den vertraglich vorgesehenen Bedingungen für die Gemeinde Elsdorf durchzuführen. Voraussetzung hierfür ist, dass der Vertrag durch Zustimmung und Unterzeichnung aller Vertragspartner wirksam zustande kommt.
Der Bürgermeister informiert
Eine Bilanz 2005 - 2009
In letzter Zeit wurde häufiger mit Zahlen und Salden operiert. Eine kurze Zusammenstellung zeigt, dass im Zeitraum 2005 - 2009 in erheblichem Umfange in die Infrastruktur der Gemeinde investiert worden ist.
Soweit man die Verbindlichkeiten erwähnt (derzeit 45 Mio. €), sollte auch die andere Seite der Bilanz, d.h. ein Anlagevermögen von 148 Mio. € hervorgehoben werden.
Mit Klick auf die untenstehende Datei erhalten Sie nähere Details.
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Bilanz 2005-2009
(pdf-Datei / 13.41 KB)
Katholisches Jugendzentrum Elsdorf (Juze)
Von Tanzen und Taekwondo bis Radsport und Mädels Time
Breites Angebot im Katholischen Jugendzentrum Elsdorf (Juze) findet regen Zuspruch
Im Ausschuss für Jugend, Schule, Soziales und Sport stellten kürzlich Vertreter des Gemeindejugendringes ihre Jugendarbeit in Elsdorf vor. Auch Kai-Uwe Reck und Nicol Berkholz vom katholischen Jugendzentrum in der Liebfrauenstraße berichteten über die Aktivitäten ihres Teams.
Bürgermeister Effertz freute sich, dass der jährliche Zuschuss der Gemeinde in Höhe von 50.000 Euro gut angelegt ist. Insgesamt haben im vergangenen Jahr über 7.400 Besuche von Kindern und Jugendlichen, die die Angebote der Einrichtung genutzt haben, stattgefunden.
Zum regelmäßigen Treffpunkt der "Offenen Tür" kamen über 2.600 Jugendliche und 960 Kinder, 3.800 junge Menschen nahmen die umfangreichen und attraktiven Sport- und Freizeitangebote wahr: Tanzen, Karate, Mädel's Time, Radsport AG, Bodybuilding AG, Taekwondo, Koch AG oder Basteln.
Auch etliche junge Besucher mit Migrationshintergrund verkehren inzwischen im Juze.
Für die Mitarbeiter ist es selbstverständlich, im Bedarfsfall als Tröster und Ratgeber bei Problemen den Teenagern in Einzelgesprächen zur Verfügung zu stehen. Aber auch bei Schularbeiten wird weitergeholfen.
Viele "Stammgäste" möchten das Juze nicht mehr missen; 2008 waren es rund 1.100 Besuche. Das starke Zusammengehörigkeitsgefühl und das gute Sozialverhalten werde, so Nicol Berkholz, auch deutlich durch die freiwillige Mithilfe bei Veranstaltungen wie dem Pfarrfest oder dem Tag der offenen Tür.
In der Vergangenheit gab es gelegentlich vor und auch im Juze Unruhe und Störungen. Die Situation sei jedoch seit einiger Zeit "sehr harmonisch und entspannt", erklärte die Jugendleiterin. Anwohner hätten dies bestätigt und der kommunale Ordnungsdienst ebenso.
Tradition haben inzwischen die Ferienspiele für Acht- bis Zwölfjährige. Die Nachfrage ist sehr gestiegen, so dass diese nicht nur in den Sommer- sondern auch in den Oster- und Herbstferien angeboten werden.
Nachdem nun die Ferienzeit beendet ist und auch die kleinen Renovierungsarbeiten abgeschlossen wurden, startete das katholische Jugendzentrum ab letztem Montag für die zweite Jahreshälfte mit vollem Elan wieder durch.
Ebenso kommt die "Mobile Arbeit", beispielsweise in Oberembt, wieder "ins Rollen".
Die erste "Offene Tür" lud auch schon zum Reinschnuppern ein und die beliebte Kinderdisco gibt es am Freitag, dem 21.08.2009 von 16.00 bis 19.00 Uhr. Eingeladen sind Boys und Girls bis 15 Jahren! Eintritt: 50 Cent inklusive kostenlosem ersten "Drink". Was gibt's noch? Neben "cooler Musik" und netten Leute auch leckere Sachen zum Essen und Trinken, verspricht das Team.
Vom 12. Oktober bis zum 16. Oktober 2009 veranstaltet das Juze erneut die Herbstferienspiele. Teilnehmen können Mädchen und Jungen im Alter von 8 bis 12 Jahren. Ein abwechslungsreiches Tagesprogramm mit einem Ausflug und verschiedenen Workshops wartet auf die interessierten Kids. Für einige Interessenten gibt es noch Plätze.
Kontakt und Infos: Mo. - Fr. ab 13.30 Uhr Kath. Jugendzentrum Elsdorf: Nicol Berkholz / Kai-Uwe Reck, Liebfrauenstraße 1, 50189 Elsdorf, Tel. 02274/ 7346 und auf der Homepage www.juze-elsdorf.de
Konjunkturpaket II
Konjunkturpaket II - Erste Maßnahmen im Rat beschlossen
Vor allem Schulen sollen saniert werden
Vor dem Hintergrund der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise hat die Bundesregierung zu Beginn des Jahres 2009 ein sogenanntes "Konjunkturpaket II" aufgelegt, welches seiner Zielsetzung nach einen entscheidenden Beitrag zur Stärkung der Binnenkonjunktur und des lokalen Handwerksgewerbes leisten soll, vor allem die Umsetzung von Zukunftsinvestitionen der Kommunen und Länder.
Der Gemeinde Elsdorf wurde seitens der Bezirksregierung Köln ein Betrag von 1.685.530 € aus den Mitteln des Konjunkturpakets II auf Abruf zur zweckentsprechenden Verwendung zur Verfügung gestellt. Von dieser Summe darf ein Teilbetrag von 851.114 € für "Bildungsinfrastrukturmaßnahmen" verwendet werden, die restlichen 834.416 € stehen für allgemeine Investitionen zur Verfügung. Der Abruf der Mittel ist bis zum 31.12.2011 möglich.
Unter Investitionen mit Schwerpunkt Bildungsinfrastruktur versteht der Gesetzgeber Einrichtungen der frühkindlichen Infrastruktur, Hochschulen und kommunale oder gemeinnützige Einrichtungen der Weiterbildung sowie Forschung. Der Investitions-schwerpunkt Infrastruktur bezieht sich auf Krankenhäuser, Städtebau ohne Abwasser und ÖPNV, kommunale Straßen unter Beschränkung auf Lärmschutzmaßnahmen, Informations-technologie und sonstige Infrastrukturinvestitionen, soweit es sich nicht um durch Gebühren oder Beiträge refinanzierende Maßnahmen handelt.
Nach dem Gesetz dürfen nur "zusätzliche", also bislang noch nicht haushaltsplanmäßig veranschlagte Investitionen gefördert werden. Unzulässig ist außerdem die "Doppelförderung" von Maßnahmen, welche bereits durch andere Förderprogramme - etwa der KfW oder durch Landesförderzuschüsse - unterstützt werden.
Da die Kommunen auch einen Eigenanteil von 25 % bei den Investitionen zu leisten haben, entschloss sich der Rat, die von der Verwaltung vorgeschlagenen zahlreichen Maßnahmen genau zu sondieren und einen Prioritätenkatalog aufzustellen. Es "soll nichts übers Knie gebrochen werden" bei zu erwartenden zukünftigen Mindereinnahmen aufgrund der Wirtschaftskrise, lautete der einhellige Tenor der Ratsmitglieder.
Einstimmig wurde beschlossen, die Fenster- und Türanlagen der Elisabeth- und Arnoldusschule für etwa 100.000 €, im Schulzentrum die Fassade und die Dächer für circa 350.000 € und im Rathaus die Fensteranlage im Treppenhaus für knapp 40.000 € zu erneuern oder zu sanieren. Im Wesentlichen steht die Senkung des Heizenergieverbrauchs dabei im Vordergrund.
Zurückgestellt für tiefergehende Beratungen im Fachausschuss wurden kostenintensive Vorschläge wie die Neuerrichtung des Feuerwehrgerätehaus in Oberembt (500.000 €), die Erneuerung der Fenster- und Lüftungsanlage im Hallenbad Berrendorf (370.000 €), den Austausch der restlichen Fenster im Hauptgebäude des Schulzentrums (390.000 €) und die Dachsanierung des Rathauses (158.000 €).
Die im Bereich "Bildung" vorgesehenen Mittel für "Investitionen mit Schwerpunkt Bildungsinfrastruktur" dürfen ausschließlich für die "energetische Sanierung" der Gebäude verwendet werden. Gleichwohl wies der Staatssekretär für Kultur NRW in einem Schreiben darauf hin, dass die Bundesregierung beabsichtige, auch andere Maßnahmen im Bildungsbereich zu fördern. Daher stimmte der Rat zu, bei der Planung einen Betrag von 100.000 € vorläufig freizuhalten, um eventuell eine in Abstimmung mit den Schulen erwogene Totalsanierung der Schul-Computer über die Konjunkturfördermittel gewährleisten zu können.
Die Ermittlung des gesamten Einsparpotentials kann durch die Verwaltung nicht geleistet werden. Wenn überhaupt möglich, müssten Gutachter herbei, die natürlich wieder hohe Honorarkosten verschlingen würden, worauf Bürgermeister Wilfried Effertz hinwies.
Auch der Vorschlag, die Breitbandversorgung für Oberembt und Heppendorf aus den Mitteln zu verbessern, wird geprüft. Jedoch könne es besser sein, den Weg über Landesfördermittel zu beschreiten, war aus den Reihen des Rates zu hören. Derzeit führt der Bürgermeister Verhandlungen mit der Telekom über die Konditionen der Kooperation zur Versorgungsverbesserung.
Untersucht wird derzeit ebenso seitens der Verwaltung der Sanierungsbedarf bei den Spiel-, Bolz- und Aschenplätzen.
Stadtrechte für Elsdorf
Erklärung des Bürgermeisters in der öffentlichen gemeinsamen Sitzung des Hauptausschusses und des Auschusses für Jugend, Schule, Soziales und Sport des Rates der Gemeinde Elsdorf am 31.03.2009-
Erklärung des Bürgermeisters
(pdf-Datei / 13.69 KB)
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Text der Beschlussvorlage
(pdf-Datei / 28.62 KB)
Lärm-Aktionsplanung Elsdorf
Hier finden Sie Informationen zur Lärm-Aktionsplanung der Gemeinde Elsdorf-
Lärm-Aktionsplanung Elsdorf
(pdf-Datei / 30.42 KB)
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Antwort des Bürgermeisters
(pdf-Datei / 17.13 KB)
Grünes Telefon/Meldung von Umweltbelastungen
Hier finden Sie die Kontaktmöglichkeiten zum "Grünen Telefon" in der Gemeindeverwaltung sowie bei tagebaubedingten Umweltbelastungen die Kontaktdaten zu RWE Power AG bzw. zum Bergamt Düren.-
Grünes Telefon / Meldung von Umweltbelastungen
(pdf-Datei / 3.47 KB)
Beratung der Deutschen Rentenversicherung
Die Deutsche Rentenversicherung berät im Rathaus. Termin ist jeweils der 3. Mittwoch des Monats.
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Rentenberatung im Rathaus
(pdf-Datei / 3.16 KB)
Tagebau-Besichtigungsfahrten
Besichtigungsfahrten in den Tagebau Hambach
Aktuelle Termine für Besichtigungsfahrten werden im wöchentlich erscheinenden Rundblick veröffentlicht.

