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Autor: Christoph Hoischen
Artikel vom 08.10.2018

Neue Reitwege auf der Sophienhöhe

Ein neuer Reitrundweg ist auf dem Plateau der Sophienhöhe eingeweiht worden. Das rekultivierte Gebiet wird für die Naherholung immer attraktiver.

An Eichen, Buchen, Birken und einzelnen Nadelbäumen vorbei schlängelt sich der sandige Pfad. Hinter einer Biegung gibt der Wald den Blick frei auf die Anhöhe. Der Weg wird bereiter, beständig geht es jetzt bergauf. Ein blaues, kreisrundes Schild am Rand macht klar, für wen der Weg gedacht ist. Hier können sich Pferde und Reiter seit Kurzem so richtig austoben.

Die Sophienhöhe, das nach dem Tagebau rekultivierte Gebiet, ist seit September um eine Attraktion reicher. Am 22. September hat RWE zusammen mit Vertretern der umliegenden Gemeinden neue Reitwege eingeweiht: einen 5,4 Kilometer langen Rundweg auf dem Plateau der Sophienhöhe und Zubringerwege von rund drei Kilometern Länge. Zusammen mit den bereits bestehenden Routen können Reiter nun Wege von einer Gesamtlänge von rund 20 Kilometer nutzen. Damit wird der rekultivierte Wald für die Naherholung attraktiver.

„Wir arbeiten mit den Kommunen zusammen, die Naherholung immer weiter zu verbessern“, sagte Thomas Körber, Leiter des Tagebaus Hambach, anlässlich der Einweihung. Die Gestaltung richtet sich dabei nach Wünschen aus der Bevölkerung. „Neben den vielen Wanderern wollen wir nun auch den Reitern mehr Raum geben“, so Körber.

Mit dem neuen Reitpfaden ist jetzt auch der Kernbereich der Sophienhöhe, das Plateau, mit dem Pferd erreichbar. Höhenunterschiede von rund 120 Metern werden dabei überwunden. Das terrassierte Gelände zeigt sich von seiner abwechslungsreichen Seite: Während der im Nordosten der Sophienhöhe verlaufende Rundweg überwiegend durch die älteren Waldbestände der Rekultivierung führt, verlaufen andere Wege über frisch rekultivierte und damit noch recht weitläufige Bereiche. Die Sophienhöhe erstreckt sich insgesamt über 1.500 Hektar, die allesamt bewaldet sind. Bis auf wenige Ausnahmen (Fahrzeuge für Forstarbeiten) ist das Gebiet komplett verkehrsfrei und lockt damit Spaziergänger, Radfahrer oder eben auch Reiter an.

„Ich freue mich sehr, dass wir jetzt endlich den Gipfel der Sophienhöhe erklimmen können“, erklärte Tordis Garitz, Reitbeauftragte der Vereinigung der Freizeitreiter und -fahrer in Deutschland (VFD) für den Kreis Düren während der Einweihung. Die Vereinigung hatte sich in die Planung aktiv miteingebracht. Die Reiter, die die neuen Wege am Samstag zum ersten Mal ausprobierten, zeigten sich begeistert. „Die Sandwege sind sehr gut gepflegt – besonders gut für die Pferde“, sagte Reiter Ralf Breuer. „Es ist für mich Freiheit, hier in Ruhe in der Natur reiten zu können. Wir haben beide richtig viel Spaß“, erzählte seine Tochter Saskia, die ebenfalls begeisterte Reiterin ist.

Besonders beliebt sind dabei die Routen mit Steigung. „Es war wunderschön, wie wir hier hochgeritten sind. Berghochreiten ist super für die Hintermuskulatur des Pferdes. Da werden alle Muskeln trainiert“, sagte Reiterin Tamara Schmitz. Und Ralf Breuer fügte hinzu: „Der Galopp die Sophienhöhe herunter macht richtig Spaß.“

Das neue Angebot trifft auf eine hohe Nachfrage. Im Kreis Düren hat Pferdesport viele Anhänger und eine lange Tradition. In Elsdorf halten die Reiterfreunde Tollhausen das Interesse hoch.

Bürgermeister Andreas Heller  lobt das Engagement auf der rekultivierten Sophienhöhe: „Die Rekultivierung auf der Sophienhöhe wächst an Elsdorf heran. Für die Naherholung in unserer Stadt bietet das Areal beste Möglichkeiten.“

Das neue Angebot richtet sich nicht nur an Anwohner, sondern soll auch Touristen anlocken. So sind die Reitwege an mehrere Parkplätze angeschlossen. „Man kann hier parken, sein Pferd entladen und losreiten“, erklärte der Leiter des Tagebaus Hambach.

Anfahrt:
Den Reitrundweg ist per PKW am besten über mehrere Parkplätz am Rand der Sophienhöhe zu erreichen. Von Elsdorf, Titz, Jülich oder Niederzier gelangt man zu diesen.

Die Sophienhöhe:
Die Sophienhöhe erhebt sich 200 Meter hoch über die Jülicher Börde. Sie entstand durch Abraum des Braunkohle-Tagebau und wird seit über 40 Jahren von RWE rekultiviert. Dadurch ist das Gebiet fast vollständig bewaldet und seit vielen Jahren ein beliebtes Naherholungsgebiet.

Wassenberg, Robert

Fachbereich 1 / Abteilung 1.10

Pressesprecher, Öffentlichkeitsarbeit und Kultur

Raum: 215

Gladbacher Straße 111
50189 Elsdorf

02274 709-133

02274 709-326

E-Mail schreiben 

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