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Autor: Christoph Hoischen
Artikel vom 26.11.2018

Neue Turnhalle und Baugrundstücke für Berrendorf abgelehnt

Bürgermeister schlug Umnutzung der Flächen um Hallenbad-Ruine vor

Das Berrendorfer Hallenbad ist seit Jahren nicht mehr nutzbar, die Decke ist einsturzgefährdet und über den Abriss herrscht seit Jahren Einigkeit. Auch die direkt angrenzende Turnhalle – erbaut in 1963 – entspricht nicht mehr den aktuellen Anforderungen. Bürgermeister Andreas Heller hatte dem zuständigen Fachausschuss nun eine Umnutzung der Flächen als Lösung für viele Probleme vorgeschlagen, so dass eine neue Turnhalle und stark nachgefragte Baugrundstücke entstehen könnten.

Der Ausschuss für Umwelt, Bau und Planung hat einen Aufstellungsbeschluss – dies ist der Startschuss zur inhaltlichen Gestaltung der Flächen, ohne schon konkret festzulegen wie Flächen oder Gebäude erhalten oder gebaut werden könnten – mit den Nein-Stimmen von SPD, Grünen und „Stimme für Elsdorf“ abgelehnt.

Ein Abriss der Hallenbad-Ruine, ein Neubau der Turnhalle und auch eine Schaffung von Baugrundstücken kann somit frühestens in sechs Monaten erst wieder thematisiert werden.

Gegenüber dem alten Hallenbad an der Heinrich-Doll-Straße, direkt neben der Berrendorfer Grundschule, sollte nach dem Vorschlag eine neue Turnhalle entstehen. Hiervon würden die Ortsvereine und insbesondere die Grundschule – und somit vor allem die Kinder und Jugendliche im Schul- und Vereinssport – profitieren. Der Schulstandort in Berrendorf würde erheblich gestärkt werden.

Auf der zum Teil freien Fläche befindet sich auch das leerstehende Gebäude des Berrendorfer Freizeitvereins. Der Verein hatte nach jahrelanger Suche keinen neuen Vorstand gefunden und seine Arbeit nicht zuletzt auch aufgrund gesunkener Nachfrage eingestellt. Das Gebäude geht gemäß der Vereinssatzung in den Besitz der Stadt über, so dass nun der nächste Leerstand ohne Nutzung droht.

Der Vorschlag zur Gestaltung der Flächen hatte einen Erhalt des Gebäudes vorgesehen, so dass auch weiterhin eine Jugendarbeit vor Ort – falls gewünscht - denkbar wäre.

Auch ausreichend Platz für ein Festzelt bliebe auf der Gesamtfläche, so dass auch weiterhin Brauchtumsfeste wie die Veranstaltungen der Berrendorfer Maigesellschaft ungehindert stattfinden könnten.

„Wir haben einen gut durchdachten Vorschlag für gleich mehrere Probleme, die seit vielen Jahren verschoben wurden, vorgelegt. Dass der Ausschuss dies nun abgelehnt hat, bedauere ich sehr, da so der unbefriedigende Status-Quo mit einer Hallenbad-Ruine und fehlenden Baugrundstücken vor Ort erhalten bleibt“, erklärt Bürgermeister Heller. „Mit dem Aufstellungsbeschluss hätten wir gezeigt, dass wir die Probleme angehen möchten, ohne schon Fakten zu schaffen. So können wir frühestens erst in sechs Monaten wieder über das Thema sprechen. Wir hätten die Fläche gemeinsam inhaltlich gestalten können.“

Heller weiter: „Die Ablehnung des Aufstellungsbeschlusses mit der ungewissen Zukunft des Freizeitvereins zu begründen ist schade, da hier zwei völlig verschiedene Dinge miteinander vermengt werden. Gerade da der Aufstellungsbeschluss hierfür sogar eine Lösung angeboten hat, indem der Freizeitverein integriert wird.“ Dennoch möchte Heller mit den Fraktionen im Gespräch bleiben, um noch offene Fragen zu klären und die Problemstellungen nicht weiter zu verschieben. Chancen zur Entwicklung sollten schließlich genutzt werden.

Auf der frei werdenden Fläche von Hallenbad und alter Turnhalle hätten Neubaugrundstücke erschlossen werden sollen. „Die Nachfrage nach Grundstücken ist in Berrendorf groß. Bisher konnten wir keine Flächen anbieten und mussten viele junge Familien vertrösten, die vor Ort bauen wollten. Mit der vorgeschlagenen Umnutzung würden wir insbesondere dem Wunsch von vielen bauwilligen Menschen aus dem Ort nachkommen“, erläutert Eva-Maria Kaiser, stellvertretende Fachbereichsleiterin im Elsdorfer Rathaus.

Wassenberg, Robert

Fachbereich 1 / Abteilung 1.10

Pressesprecher, Öffentlichkeitsarbeit und Kultur

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Gladbacher Straße 111
50189 Elsdorf

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