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Autor: Hirsch & Wölfl GmbH
Artikel vom 18.10.2019

NEIN zu weiteren Kiesgruben

NEIN zu weiteren Kiesgruben

Der Ausschuss für Umwelt, Bau und Planung sich hat in seiner Sitzung am 1. Oktober auf Empfehlung der Stadtverwaltung gegen eine Kiesabgrabung in Elsdorf ausgesprochen. So hat ein Unternehmer eine Abgrabung auf einer Fläche von 91 Hektar zwischen Widdendorf und Thorr beantragt. Die Prüfung und evtl. Genehmigung des Vorhabens wird durch den Rhein-Erft-Kreis vorgenommen unter Beteiligung der Stadt Elsdorf – und hierbei wird aus Elsdorf ein klares „Nein“ eingereicht.

„Ein Drittel unserer Stadtfläche liegt im Tagebau, womit wir uns seit Jahrzehnten gut arrangiert haben. Aber wo bitte sollen wir Elsdorf noch entwickeln können, wenn unsere Stadtfläche bald aussieht wie ein Schweizer Käse. Hier ist dringend das Land als Gesetzgeber gefordert. Dafür werde ich ganz klar kämpfen“, so Bürgermeister Andreas Heller.

Dieser Meinung folgten auch alle politischen Vertreter, so dass die Stadt nun dem Rhein-Erft-Kreis eine klare Ablehnung mitteilt und kein Einvernehmen erteilt. Lärm, Dreck und LKW-Verkehr bringe nur Belastungen mit sich, die einer Stadt direkt am Tagebau nicht noch zusätzlich zuzumuten sei. Die für eine Kiesabgrabung avisierte Fläche zwischen Widdendorf und Bergheim-Thorr umfasst 91 Hektar; 53 Hektar davon auf Elsdorfer Stadtgebiet.

Darüber hinaus liegen bereits seit geraumer Zeit weitere Anträge auf Kiesabgrabungen zwischen Tollhausen und Oberembt vor. Auch hier hatten Politik und Stadtverwaltung bereits eine klare Ablehnung zum Schutz der angrenzenden Ortsteile ausgesprochen. Der Ausschuss für Umwelt, Bau und Planung hat nun zur weiteren Steuerung solcher Abbauflächen Maßnahmen im Flächennutzungsplan in die Wege geleitet. Dies soll als weiteres Instrument dienen, solche Vorhaben im Sinne einer zukunftsgerichteten Stadtentwicklung lenken zu können.