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Autor: Christoph Hoischen
Artikel vom 05.11.2019

Gebühren in Elsdorf sinken

Bürgermeister schlägt mehrere Gebührensenkungen vor - Stadtrat folgt dem Vorschlag

Ab 2020 werden auf Vorschlag der Stadtverwaltung gleich mehrere Gebühren in Elsdorf günstiger. Dies umfasst die Gebühren für Schmutzwasser, Niederschlagswasser, Straßenreinigung und Winterdienst, die Elsdorf somit bereits im dritten Jahr in Folge senkt.

Ein durchschnittlicher Haushalt wird somit in 2020 um rund 20 Euro  jährlich entlastet. Bereits im Vorjahr wurde eine Entlastung von 30 Euro je Haushalt erreicht.

Zeitgleich gehört die Stadt Elsdorf zu den Kommunen im Rhein-Erft-Kreis mit den geringsten Gebühren für Rest-/Hausmüllentsorgung.

Im Einzelnen: So werden im Bereich des Winterdienstes pro laufendem Meter der Grundstücksfront im neuen Jahr nur noch 0,50 Euro statt 0,59 Euro angesetzt (-18 Prozent). In Straßen, in denen neben dem Winterdienst auch die Straßenreinigung vorgenommen wird, fällt der Betrag von 1,04 Euro (2018) auf 0,99 Euro (-5 Prozent). Beide Gebühren werden damit im dritten Jahr in Folge gesenkt.

Die Gebühren für Schmutzwasser werden ebenso gesenkt. Pro Kubikmeter Schmutzwasser werden 3,10 Euro (2019: 3,26 Euro, -5 Prozent) berechnet. Auch hier fällt die Gebühr zum dritten Mal. Die Gebühren für Niederschlagswasser fallen von 0,67 Euro/Kubikmeter auf 0,63 Euro (-6 Prozent).

„Alle Gebührensenkungen betreffen nicht nur Eigentümer, sondern auch Mieter, da dies üblicherweise auf die Nebenkosten umgelegt wird“, betont Bürgermeister Andreas Heller. „Kostenbewusstes und konsequentes Wirtschaften in unseren Gebührenhaushalten der vergangenen drei Jahre führt zu diesen Senkungen. Die von uns eingeleiteten Maßnahmen tragen nun ihre Früchte, so dass wir eine Umkehr der Gebührenspirale erreicht haben.“

Unverändert bleiben die Gebühren für die Restmüllabfuhr und den Bio- sowie Hausmüll. Die Intervalländerung 2018 zeigte den gewünschten Effekt, so dass nun kein strukturelles Defizit die Allgemeinheit belastet.

Derweil bleiben die Gebühren bei der Sperrmüllentsorgung auch gleich. Durch die Änderung der Markengebühren in 2017 wurde eine Gesamtmenge von über 1.000 Tonnen Sperrmüll auf zuletzt rund 300 Tonnen gesenkt. Bis 2017 belastete der Sperrmüll die Benutzer der Restmülltonnen; auch wer keine Sperrmüll-Entsorgung genutzt hatte, wurde durch eine Umlage belastet. Diese Berechnung ist  seit diesem Jahr auf das „Verursacher-Prinzip“ zurückgeführt wurden. „Alle reden von Umweltschutz und wir handeln. Weniger anfallender Müll ist auch ein wichtiger Beitrag zum Umweltschutz“, so Helller.

Eine Steigerung von sogenanntem „wilden Müll“ konnte aber zeitgleich nicht beklagt werden. So konnte wohl durchaus das ökologische Bewusstsein geschärft werden.

Die Gebührenreduzierung wurde in der Sitzung des Stadtrates am 05. November beschlossen.