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Autor: Laura Rothkranz
Artikel vom 15.11.2019

Protest gegen schlechtere Bahnverbindungen

Elsdorf: Bürgermeister und Kreistagsabgeordnete fordern Erhalt der RB38-Direktverbindung nach Köln

Der Nahverkehr Rheinland (NVR) hat in einer Sitzungsvorlage schlicht mitgeteilt: ab Fahrplanwechsel Juni 2020 soll die Erftbahn (Regionalbahn RB 38) gleich für mehrere Jahre mit fast allen bisher durchgängigen Zügen nach Köln schon in Kerpen-Horrem abgebunden werden. Dann fährt die RB 38 nur noch zwischen Bedburg - Bergheim - Horrem. Alle Fahrgäste nach Köln müssen dann in Horrem umsteigen und Zeitverluste hinnehmen – Fahrgastfreundlichkeit sieht anders aus.

Betroffen davon sind auch viele Bahnnutzer aus Elsdorf, die an den nahegelegenen Haltestellen in Bedburg oder Bergheim einsteigen. Daher erheben der Elsdorfer Bürgermeister Andreas Heller sowie die Elsdorfer Kreistagsabgeordneten Harald Könen, Helmut Reuter und Hans Schnäpp klaren Protest gegen die Planungen: „Alle fordern Klimaschutz durch Stärkung des ÖPNV. Der nördliche Rhein-Erft-Kreis wird aber gerade im ÖPNV abgekoppelt, obwohl tausende Menschen täglich hierauf angewiesen sind.“

Heller, Könen, Reuter und Schnäpp werden daher in den verschiedenen beteiligten Gremien für eine fahrgastfreundliche Lösung im Interesse der betroffenen Menschen aus Elsdorf kämpfen. So könnten die Züge der RB 38 zumindest vorübergehend dennoch am Kölner Hauptbahnhof bzw. in Köln-Ehrenfeld enden bis die für die Fahrplanänderung ursächlichen  Brückenarbeiten in Köln-Deutz abgeschlossen sind.