Stabile Finanzen
Kitas, Schulen, Infrastruktur - Elsdorfer Doppelhaushalt 2026/2027 sieht wichtige Investitionen vor
Der Rat der Stadt Elsdorf hat am 16. Dezember 2025 den Doppelhaushalt 2026/2027 beschlossen. Damit stellt Elsdorf die finanziellen Weichen für die kommenden Jahre – mit einem klaren Ziel: Stabilität sichern und zugleich konsequent in die Zukunft investieren.
Für 2026 und 2027 sind ausgeglichene Haushalte vorgesehen. Gelingt die Umsetzung wie geplant, kann Elsdorf zum 31.12.2026 die Haushaltssicherung verlassen. Das wäre ein wichtiger Schritt: Seit 2002 war die Stadt über viele Jahre hinweg meist an Haushaltssicherungskonzepte oder das Nothaushaltsrecht gebunden. Mit dem Doppelhaushalt kann Elsdorf wieder mehr Gestaltungsspielraum zurückgewinnen.
Grundlage der verbesserten Lage sind unter anderem Neuansiedlungen größerer Gewerbebetriebe, die die Gewerbesteuer stabilisieren und Erträge aus Beteiligungen, z. B. an Windparks. Steuererhöhungen sind nicht geplant – die Hebesätze bleiben unverändert. Bei Beibehaltung des eingeschlagenen Sparkurses ist eine Haushaltskonsolidierung mit (wenn auch niedrigen) Überschüssen möglich. Damit steht Elsdorf im Vergleich zu vielen anderen Kommunen in NRW solide da: 2024 hatten nur 16 von 430 Kommunen überhaupt einen ausgeglichenen Haushalt.
Die zurückgewonnene finanzielle Handlungsfähigkeit nutzt die Stadt für ein Investitionsprogramm, wie es Elsdorf in dieser Größenordnung noch nicht erlebt hat: In den nächsten fünf Jahren sollen rund 100 Millionen Euro in die Zukunft der Stadt fließen. Dabei sind rund 65 % der geplanten Investitionen durch Fördermittel und Pauschalen von Bund und Land sowie weiterer zweckgebundene Einnahmen finanziert.
Bereits im anstehenden Doppelhaushalt sind hohe Summen für wichtige Maßnahmen eingeplant – 17,15 Millionen Euro im Jahr 2026 und 24,75 Millionen Euro in 2027. Die Investitions-Schwerpunkte sind klar gesetzt: Schulen, Kitas, Turnhallen sowie Sport- und Spielstätten, Infrastruktur, wie z.B. das Abwasserbeseitigungskonzept (Starkregen), Stadtentwicklung und Aufenthaltsqualität über ISEK-Projekte und die Freibadmodernisierung, Straßenbau und -Erschließung, Grundstücksankäufe, Klimaschutz und E-Mobilität.
Unterm Strich steht der Doppelhaushalt für einen doppelten Kurs: Haushaltsausgleich erreichen und nach Jahren der Einschränkungen wieder mehr Möglichkeiten zum Gestalten gewinnen – und dabei zielgerichtet in das investieren, was Elsdorf langfristig stark macht.
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