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Autor: Sarah Pütz
Artikel vom 02.11.2021

Keine Toleranz für Gewalt

Sängerin Sarah Bora präsentiert neuen Song zum „International Tag gegen Gewalt an Frauen“

Es beginnt mit einem Schubsen oder einem Schlag und irgendwann wird Gewalt zum Beziehungsalltag. Ohne einen Ausweg, hilflos und evtl. auch finanziell abhängig, landen auch heute noch Frauen in einer Spirale der Gewalt. Daher ist der 25. November der „Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen“.

Passend zu diesem Aktionstag hat Sängerin Sarah Bora, die bis vor kurzem lange in Elsdorf gelebt hat, ihren neuen Song „Kämpferin“ präsentiert. Im Video zum Song wird eindrucksvoll dargestellt, welche Ausmaße Gewalt an Frauen in einer Beziehung annehmen kann. Bora spielt in dem Video ein Opfer von extremer körperlicher Gewalt. „Psychische und physische Gewalt in einer Partnerschaft kommt in allen gesellschaftlichen Bereichen vor, egal ob arm oder reich. Im Video haben wir Täter und Opfer bewusst nicht anonymisiert, um starke Emotionen verdeutlichen zu können. Mein Schauspiel-Kollege Patrick Mölleken hat als Täter in diesem extremen Thema eine starke schauspielerische Leistung gezeigt und hilft dabei, um das Thema in Fokus zu rücken. 300 Femizide im Jahr 2019, zeigen, dass sogar fast jeden Tag eine Frau in Deutschland ermordert wird“, betont Sarah Bora.

„Mehr als 100.000 Frauen werden darüber hinaus jährlich Opfer von Gewalt. Physische und psychische Gewalt wiegen gleich schwer. Während körperliche Narben verheilen können, bleiben seelische Narben oft ein Leben lang“, führt die Sängerin, die über soziale Medien stets mehr als 100.000 Nutzer erreicht, aus. „Es kann die Nachbarin oder auch die freundliche Frau an der Kasse treffen. Insbesondere wenn man jung und verknallt ist, verkennt man erste Vorfälle“, erklärt die Sängerin und Schauspielerin.

Sarah Bora wurde in jungen Jahren selbst Opfer von Stalking und Gewaltandrohungen nach einer Beziehung, wie sie kürzlich im WDR-Format „Kölner Treff“ schilderte. Im Nachgang meldeten sich viele betroffene Frauen bei ihr und suchten Rat und Hilfe, was sie sehr bewegte und auch in ihrer Arbeit bestärkte.

Ein Teil ihres neuen Videos wurde im Elsdorfer Rathaus gedreht. So wurde der Ratssaal zum Gerichtssaal. „Auch dies ist ein Teil des Problems. Die Gesetzeslage ist teilweise noch nicht in der Neuzeit angekommen und bietet teils nur einen unzureichenden Schutz für Opfer. Die Pandemie hat häusliche Gewalt sogar noch verstärkt, wie aktuelle Zahlen aus unserem und auch vielen anderen Jugendämtern zeigen“, führte Elsdorfs Bürgermeister Andreas Heller bei der Pressevorstellung des Videos aus.

Das Video zum Song „Kämpferin“ wird ab dem 25. November, 10 Uhr, u.a. auf Youtube sowie auf dem facebook- und instagram-Account von Sarah Bora exklusiv veröffentlicht.

Sturm, Ulrich

Fachbereich 1
Abteilungsleitung Bürgermeister Büro, Kommunikation, Kultur / Pressesprecher

Raum 214

Gladbacher Straße 111
50189 Elsdorf

Telefonnummer: 02274 709-320
E-Mail schreiben

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