geSCHICHTEN Rheinisches Revier: Kultur trifft Transformation
Das Erklärvideo „Strukturwandel im Rheinischen Revier“ entstand innerhalb des LVR-Projekts geSCHICHTEN Rheinisches Revier in Zusammenarbeit mit unterschiedlichen in der Region aktiven Akteur*innen. Das Projekt begleitet den gegenwärtigen Transformationsprozess aus kultureller Perspektive. Nähere Infos zu geSCHICHTEN Rheinisches Revier finden Sie unter geschichten-rheinisches-revier.lvr.de.
Das LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte erforscht die Region Rheinland mit ihrer besonderen Geschichte, Kultur und Sprache. Vielfalt und interdisziplinärer Austausch prägen die Arbeit des Forschens, Dokumentierens und Vermittelns.
geSCHICHTEN Rheinisches Revier ist ein interdisziplinäres Projekt, in dem sich unterschiedliche Dienststellen des Landschaftsverbands mit ihren Kompetenzen in Bezug auf Industriekultur, Erinnerungskultur, Archäologie und Kulturerbe einbringen. Beteiligt sind der LVR-Fachbereich Zentrale Dienste / Strategische Steuerungsunterstützung, das LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland, das LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland, das dezentrale LVR-Industriemuseum sowie das LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte.
Tag der Städtebauförderung informiert über die Zukunft Elsdorfs
Am 10. Mai 2025 wurde anlässlich des bundesweiten Tages der Städtebauförderung in Elsdorf, im neuen Sport- und Bewegungspark, die Möglichkeit geboten, sich zusätzlich zu den Projekten des Stadtplanungsamtes, auch über die Strukturwandel-Projekte zu informieren. Hierbei wurden die Teilprojekte entlang des Elsdorfer Tagebaurandes im Rahmen des Förderprojektes Zukunftsterrassen Elsdorf vorgestellt. Zusätzlich fand eine Öffentlichkeitsbeteiligung zum Projekt „Verkehrsmittelübergreifendes Gutachten zur Anbindung des Elsdorfer Tagebaurandes“ statt. Die Besucher*innen hatten die Möglichkeit, ihre Ideen und Anregungen zur zukünftigen Gestaltung der Mobilität am Tagebaurand interaktiv einzubringen. Dabei wurde erfragt, auf welchen Wegen sie aktuell den Tagebau erreichen, welche Verkehrsmittel sie dafür nutzen und welche Verbesserungspotenziale sie sehen.
Voruntersuchung zeigt erste Erkenntnisse zur Anbindung Elsdorfs an die Erft-S-Bahn
Der Verkehrsausschuss des Rates der Stadt Elsdorf hat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, auf Grundlage der positiven Ergebnisse der „Voruntersuchung zur Anbindung des Elsdorfer Tagebaurandes an die Erft-S-Bahn“ eine vertiefende Machbarkeitsstudie in Auftrag zu geben. Diese soll weitere Erkenntnisse zur Umsetzbarkeit des Projekts liefern und eine fundierte Entscheidungsgrundlage für die zukünftige verkehrliche Entwicklung der Region schaffen.
Das renommierte Verkehrsplanungsbüro TransportTechnologie-Consult Karlsruhe GmbH (TTK), das mit der Voruntersuchung betraut war, hat in seinem Abschlussbericht dargestellt, dass eine Anbindung des Tagebaurandes der Stadt Elsdorf an die Erft-S-Bahn grundsätzlich volkswirtschaftlich sinnvoll ist. Die Ergebnisse zeigen Potenzial für eine bessere und schnellere Erreichbarkeit der Stadt Köln für die Pendlerverkehre und eine nachhaltige Mobilitätsentwicklung.
„Die Anbindung an die Erft-S-Bahn wäre ein echter Gewinn für Elsdorf und die wirtschaftliche Entwicklung im Zuge des Strukturwandels. Wir wissen, dass das ein ambitioniertes Ziel ist, lassen aber nichts unversucht, das Beste für Elsdorf zu erreichen“, so Bürgermeister Andreas Heller.
Der Verkehrsausschuss der Stadt Elsdorf beauftragt die Verwaltung, in Zusammenarbeit mit dem Büro die nächste Planungsstufe einzuleiten. Die Machbarkeitsstudie soll unter anderem konkrete Streckenführungen, technische Realisierungsmöglichkeiten und Kostenrahmen detailliert untersuchen.
Den Endbericht der Voruntersuchung mit allen relevanten Ergebnissen finden Sie hier: Voruntersuchung Anbindung Erft-S-Bahn (PDF-Dokument, 11,9 MB, 29.09.2025)
Startschuss für den Elsdorfer Hafenbalkon - Elsdorf sichert sich herausragende Entwicklungschance
Auf der renommierten Stadtentwicklungsmesse Polis Convention am 07. Mai 2025 wurde ein bedeutender Meilenstein für die Zukunft Elsdorfs gesetzt: Bürgermeister Andreas Heller und die Geschäftsführer der Perspektive.Struktur.Wandel GmbH (PSW), Henk Brockmeyer und Erik Schöddert, haben eine Konsensvereinbarung zur Entwicklung des rund 30 Hektar großen „Hafenbalkons“ an der Kante des Tagebaus Hambach unterzeichnet. Damit sichert die PSW als gemeinsame Gesellschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und der RWE Power AG der Stadt Elsdorf die Unterstützung bei diesem Langfrist-Vorhaben zu.
Bis Ende 2029 wird RWE Power die physische Grundlage des Hafenbalkons durch Aufschüttung einer Landzunge schaffen. Darauf aufbauend entsteht im Rahmen der etwa vierzigjährigen Seebefüllung des Hambacher Sees ein vielseitiger Erlebnisraum im Rahmen von Zwischennutzungen. Ab 2070 soll das Gebiet als maritimes Stadtquartier mit Wohnen, Gewerbe und Binnenhafen überregionale Strahlkraft entfalten – auch als möglicher Standort für die Internationale Bauausstellung IBTA.
Die langen Zeithorizonte, technische und rechtliche Restriktionen sowie der Umgang mit stetig steigenden Wasserständen des Sees verlangen dabei präzise Prozesse und belastbare Entscheidungsstrukturen. Die PSW unterstützt die Stadt Elsdorf und übernimmt die Moderation dieser Komplexität. Sie bietet eine dauerhafte Arbeits- und Dialogplattform, prüft städtische Nutzungskonzepte auf rechtliche und technische Machbarkeit, identifiziert erforderliche Gutachten und Förderprogramme und bereitet bei Bedarf die Übertragung von Teilflächen in öffentliches Eigentum vor – Info hier sinnvoll?
Nur wenige Standorte in Nordrhein-Westfalen – wie etwa das ehemalige Kraftwerksgelände Frimmersdorf – profitieren von der umfassenden Unterstützung der PSW. „Mit dieser Vereinbarung gewinnen wir nicht nur einen starken Partner, sondern auch Planungssicherheit für Jahrzehnte“, so Bürgermeister Andreas Heller.
Mobilität am Tagebaurand: Bürger*innen bringen ihre Ideen ein
Das Verkehrsplanungsbüro Planersocietät Frehn Steinberg Partner GmbH wurde im Januar 2025 mit der Erstellung des „Verkehrsmittelübergreifenden Gutachtens zur Anbindung des Elsdorfer Tagebaurandes“ beauftragt. Ziel ist es, mittel- und langfristige Verkehrsprognosen für den Tagebaurand zu erstellen und darauf aufbauend konkrete Maßnahmen zu entwickeln. Das Ergebnis wird voraussichtlich im Oktober 2025 vorliegen.
Im Rahmen des Gutachtens fand am Tag der Städtebauförderung eine niederschwellige Bürger*innenbeteiligung im Elsdorfer Sport- und Bewegungspark statt. Besucher*innen hatten die Gelegenheit, ihre Ideen und Anregungen zur zukünftigen Mobilität am Tagebaurand interaktiv einzubringen. Dabei wurde unter anderem erfragt, auf welchen Wegen der Tagebau aktuell erreicht wird, welche Verkehrsmittel genutzt werden und welche Verbesserungspotenziale gesehen werden.
Angepasste Kommunale Fördersätze nach Rahmenrichtlinie (InvKG)
Die Fördersätze (PDF-Dokument, 64,28 KB, 29.09.2025) im Rheinischen Revier wurden nach den Fördersatzerlassen vom 05. Mai 2025 zur Rahmenrichtlinie zur Umsetzung des Investitionsgesetz Kohleregionen (InvKG) und zur Kofinanzierungsrichtlinie STARK, angepasst. Ab dem 06. Mai 2025 gilt für die Stadt Elsdorf und die Entwicklungsgesellschaft Hambach (Neuland Hambach GmbH) ein Fördersatz von 97,50%.
Kontakt
Fachbereich 4, Abteilung 4.40
Strukturwandel und Klimaschutz
Chiara Dick
(Projektmanagerin Zukunftsterrassen Elsdorf)
Telefonnummer: 02274-709-249
Chiara.Dick@elsdorf.de
Sabine Kirchbach-Niesel
(Projektmanagerin Zukunftsterrassen Elsdorf)
Telefonnummer: 02274-709-259
Sabine.Kirchbach-Niesel@elsdorf.de
Kontakt
Fachbereich 4, Abteilung 4.40
Strukturwandel und Klimaschutz
Chiara Dick
(Projektmanagerin Zukunftsterrassen Elsdorf)
Telefonnummer: 02274-709-249
Chiara.Dick@elsdorf.de
Sabine Kirchbach-Niesel
(Projektmanagerin Zukunftsterrassen Elsdorf)
Telefonnummer: 02274-709-259
Sabine.Kirchbach-Niesel@elsdorf.de









